Montag, 1. Februar 2010

Die Alterslüge

Die Alterslüge

„Irgendwann schlägt das Ende unerbittlich zu, mag man es auch noch so lange hinausgezögert haben. Dann schwinden die eigenen Kräfte, dann beginnt die Phase der Hilflosigkeit und Abhängigkeit. Das Finale des Lebens ist nichts Erhebendes oder gar Erhabenes, im Gegenteil, es zieht einen ganz schön runter. Und diese Phase der täglich erlebten Demütigung wird mit dem zivilisatorischen Fortschritt immer länger.“
Schüller, Heidi: Die Alterslüge. Für einen neuen Generationenvertrag. Berlin 1995, S. 20

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