Montag, 20. August 2018

Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes (20. August 2018) | Franziskus

Schreiben von Papst Franziskus an das Volk Gottes (20. August 2018) | Franziskus






 SCHREIBEN VON PAPST FRANZISKUS
AN DAS VOLK GOTTES

»Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit« (1 Kor 12,26). Diese Worte des heiligen Paulus hallen mit Macht in meinem Herzen wider, wenn ich mir wieder einmal das Leiden vergegenwärtige, das viele Minderjährige wegen sexuellem wie Macht- und Gewissensmissbrauch seitens einer beträchtlichen Zahl von Klerikern und Ordensleuten erfahren haben. Es ist ein Verbrechen, das tiefe Wunden des Schmerzes und der Ohnmacht erzeugt, besonders bei den Opfern, aber auch bei ihren Familienangehörigen und in der gesamten Gemeinschaft, seien es Gläubige oder Nicht-Gläubige. Wenn wir auf die Vergangenheit blicken, ist es nie genug, was wir tun, wenn wir um Verzeihung bitten und versuchen, den entstandenen Schaden wiedergutzumachen. Schauen wir in die Zukunft, so wird es nie zu wenig sein, was wir tun können, um eine Kultur ins Leben zu rufen, die in der Lage ist, dass sich solche Situationen nicht nur nicht wiederholen, sondern auch keinen Raum finden, wo sie versteckt überleben könnten. Der Schmerz der Opfer und ihrer Familien ist auch unser Schmerz; deshalb müssen wir dringend noch einmal unsere Anstrengung verstärken, den Schutz von Minderjährigen und von Erwachsenen in Situationen der Anfälligkeit zu gewährleisten.
1. Wenn ein Glied leidet …
Vor einigen Tagen wurde ein Bericht veröffentlicht, in dem die Erfahrungen von mindestens tausend Personen beschrieben werden, die im Zeitraum der letzten siebzig Jahre Opfer von sexuellem wie Macht- und Gewissensmissbrauch durch Priester wurden. Auch wenn man sagen kann, dass der größte Teil der Fälle die Vergangenheit betrifft, sind wir uns doch im Laufe der Zeit über den Schmerz vieler Opfer bewusst geworden und müssen feststellen, dass die Wunden nie verschwinden und uns mit Nachdruck verpflichten, diese Gräueltaten zu verdammen, wie auch die Anstrengungen zu bündeln, um diese Kultur des Todes auszumerzen; die Wunden „verjähren nie“. Der Schmerz dieser Opfer ist eine Klage, die zum Himmel aufsteigt und die Seele berührt, die aber für lange Zeit nicht beachtet, versteckt und zum Schweigen gebracht wurde. Doch ihr Schrei war stärker als alle Maßnahmen, die danach strebten, ihn zum Schweigen zu bringen, oder auch versucht haben, ihn mit Entscheidungen zu beruhigen, die seinen Schmerz vergrößerten, weil sie in Komplizenschaft gerieten. Ein Schrei, den der Herr gehört hat. Er lässt uns wieder einmal sehen, auf welcher Seite er steht. Der Lobgesang der Maria geht nicht fehl und durchläuft die Geschichte wie eine Hintergrundmusik weiter; denn der Herr denkt an seine Verheißung, die er unseren Vätern gegeben hat: »Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen« (Lk 1,51-53). Und wir schämen uns, wenn wir uns bewusst werden, dass unser Lebensstil das verleugnet hat und verleugnet, was wir mit unserer Stimme aufsagen.
Mit Scham und Reue geben wir als Gemeinschaft der Kirche zu, dass wir nicht dort gestanden haben, wo wir eigentlich hätten stehen sollen, und dass wir nicht rechtzeitig gehandelt haben, als wir den Umfang und die Schwere des Schadens erkannten, der sich in so vielen Menschenleben auswirkte. Wir haben die Kleinen vernachlässigt und allein gelassen. Ich mache mir die Worte des damaligen Kardinal Ratzingers zu eigen, der bei dem für den Karfreitag im Jahr 2005 verfassten Kreuzweg sich mit dem Schmerzensschrei so vieler Opfer verband und mit Nachdruck sagte: »Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ihm ganz zugehören sollten? Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Wie wenig achten wir das Sakrament der Versöhnung, in dem er uns erwartet, um uns von unserem Fall aufzurichten? All das ist in seiner Passion gegenwärtig. Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muss doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft. Wir können nur aus tiefster Seele zu ihm rufen: Kyrie, eleison - Herr, rette uns (vgl. Mt 8, 25)« (Neunte Station, Betrachtung).
2. … leiden alle Glieder mit
Der Umfang und das Ausmaß der Ereignisse verlangt, sich dieser Sache in umfassender Weise mit vereinten Kräften anzunehmen. Obwohl es bei jedem Prozess der Umkehr wichtig und nötig ist, dass man sich des Vorgefallenen bewusst wird, reicht dies in sich selbst nicht aus. Heute sind wir als Volk Gottes gefragt, uns des Schmerzes unserer an Leib und Seele verwundeten Brüder und Schwestern anzunehmen. Wenn in der Vergangenheit die Unterlassung eine Form der Antwort werden konnte, so wollen wir heute, dass die Solidarität, in ihrer tiefsten und anspruchsvollsten Bedeutung, unsere Weise wird, die heutige und zukünftige Geschichte in einem Umfeld zu schreiben, wo die Konflikte, die Spannungen und besonders die Opfer jeder Form von Missbrauch eine ausgestreckte Hand finden können, die sie beschützt und aus ihrem Schmerz erlöst (vgl. Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 228). Diese Solidarität verlangt ihrerseits von uns, all das anzuprangern, was die Unversehrtheit irgendeiner Person in Gefahr bringen könnte. Es ist eine Solidarität, die zum Kampf gegen jede Art von Korruption, insbesondere der spirituellen, aufruft, »weil es sich um eine bequeme und selbstgefällige Blindheit handelt, wo schließlich alles zulässig erscheint: Unwahrheit, üble Nachrede, Egoismus und viele subtile Formen von Selbstbezogenheit – denn schon „der Satan tarnt sich als Engel des Lichts“ (2 Kor 11,14)« (Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate, 165). Der Appell des heiligen Paulus, mit den Leidenden zu leiden, ist das beste Heilmittel gegen jeden Drang, weiterhin unter uns die Worte Kains zu wiederholen: »Bin ich der Hüter meines Bruders?« (Gen 4,9).
Ich bin mir der Bemühungen und der Arbeit bewusst, die in verschiedenen Teilen der Welt unternommen wurden, um die notwendigen Vermittlungen zu gewährleisten und auszuführen, die Sicherheit geben und die Unversehrtheit der Kinder und der Erwachsenen im Zustand der Anfälligkeit schützen. Dazu gehört auch die Verbreitung der „Null-Toleranz-Haltung“ und der Maßnahmen, Rechenschaft zu fordern von allen, die diese Verbrechen begehen oder decken. Wir haben diese so notwendigen Aktionen und Sanktionen mit Verspätung angewandt, aber ich bin zuversichtlich, dass sie dazu beitragen, eine bessere Kultur des Schutzes in der Gegenwart und in der Zukunft zu gewährleisten.
Verbunden mit diesen Bemühungen ist es nötig, dass jeder Getaufte sich einbezogen weiß in diese kirchliche und soziale Umgestaltung, die wir so sehr nötig haben. Eine solche Umgestaltung verlangt die persönliche und gemeinschaftliche Umkehr. Sie leitet uns an, in die gleiche Richtung zu schauen wie der Herr. So sagte der heilige Johannes Paul II.: »Wenn wir wirklich von der Betrachtung Christi ausgegangen sind, werden wir in der Lage sein, ihn vor allem im Antlitz derer zu erkennen, mit denen er sich selbst gern identifiziert hat« (Apostolisches Schreiben Novo millennio ineunte, 49). Lernen zu schauen, wohin der Herr geschaut hat. Lernen dort zu stehen, wo der Herr uns haben will, um das Herz, das in seiner Gegenwart steht, zu bekehren. Zu diesem Zweck helfen Gebet und Buße. Ich lade das ganze heilige gläubige Volk Gottes zu dieser Bußübung des Gebets und des Fastensentsprechend der Aufforderung des Herrn[1] ein. Er weckt unser Gewissen, unsere Solidarität und unseren Einsatz für eine Kultur des Schutzes und des „Nie wieder“ gegenüber jeder Art und jeder Form von Missbrauch.
Es ist unmöglich, sich eine Umkehr des kirchlichen Handelns vorzustellen ohne die aktive Teilnahme aller Glieder des Volks Gottes. Mehr noch: Jedes Mal, wenn wir versucht haben, das Volk Gottes auszustechen, zum Schweigen zu bringen, zu übergehen oder auf kleine Eliten zu reduzieren, haben wir Gemeinschaften, Programme, theologische Entscheidungen, Spiritualitäten und Strukturen ohne Wurzeln, ohne Gedächtnis, ohne Gesicht, ohne Körper und letztendlich ohne Leben geschaffen[2]. Das zeigt sich deutlich in einer anomalen Verständnisweise von Autorität in der Kirche – sehr verbreitet in zahlreichen Gemeinschaften, in denen sich Verhaltensweisen des sexuellen wie des Macht- und Gewissensmissbrauchs ereignet haben –, nämlich als Klerikalismus, jene Haltung, die »nicht nur die Persönlichkeit der Christen zunichte [macht], sondern dazu [neigt], die Taufgnade zu mindern und unterzubewerten, die der Heilige Geist in das Herz unseres Volkes eingegossen hat«[3]. Der Klerikalismus, sei er nun von den Priestern selbst oder von den Laien gefördert, erzeugt eine Spaltung im Leib der Kirche, die dazu anstiftet und beiträgt, viele der Übel, die wir heute beklagen, weiterlaufen zu lassen. Zum Missbrauch Nein zu sagen, heißt zu jeder Form von Klerikalismus mit Nachdruck Nein zu sagen.
Es ist immer gut, sich daran zu erinnern, dass der Herr »in der Heilsgeschichte ein Volk gerettet [hat]. Es gibt keine vollständige Identität ohne Zugehörigkeit zu einem Volk. Deshalb kann sich niemand allein, als isoliertes Individuum, retten, sondern Gott zieht uns an, wobei er das komplexe Geflecht zwischenmenschlicher Beziehungen berücksichtigt, das der menschlichen Gemeinschaft innewohnt: Gott wollte in eine soziale Dynamik eintreten, in die Dynamik eines Volkes« (Apostolisches Schreiben Gaudete et exsultate, 6). Deshalb ist die einzige Möglichkeit, die wir haben, um auf dieses Übel, das so viele Leben geraubt hat, zu antworten, es als Aufgabe zu leben, die uns alle als Volk Gottes einbezieht und betrifft. Dieses Bewusstsein, dass wir uns als Teil eines Volkes und einer gemeinsamen Geschichte fühlen, gestattet uns, unsere Sünden und die Fehler der Vergangenheit in einer bußfertigen Offenheit zu erkennen, die fähig ist, sich von innen her erneuern zu lassen. Alles, was man unternimmt, um die Kultur des Missbrauchs aus unseren Gemeinschaften auszumerzen, ohne alle Glieder der Kirche aktiv daran teilhaben zu lassen, wird nicht dazu in der Lage sein, die nötigen Dynamiken für eine gesunde und wirksame Umgestaltung zu erzeugen. Die büßende Dimension des Fastens und des Gebets wird uns als Volk Gottes helfen, uns vor den Herrn und vor unsere verwundeten Brüder und Schwestern zu stellen – als Sünder, die die Verzeihung sowie die Gnade der Scham und der Umkehr erflehen und somit Maßnahmen erarbeiten, die Dynamiken im Einklang mit dem Evangelium erzeugen. Denn »jedes Mal, wenn wir versuchen, zur Quelle zurückzukehren und die ursprüngliche Frische des Evangeliums wiederzugewinnen, tauchen neue Wege, kreative Methoden, andere Ausdrucksformen, aussagekräftigere Zeichen und Worte reich an neuer Bedeutung für die Welt von heute auf« (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 11).
Es ist unumgänglich, dass wir als Kirche die von Ordensleuten und Priestern begangenen Gräueltaten wie auch die von all jenen, die den Auftrag hatten, die am meisten Verwundbaren zu behüten und zu beschützen, anerkennen und mit Schmerz und Scham verdammen. Wir bitten um Vergebung für die eigenen und für die Sünden anderer. Das Bewusstsein der Sünde hilft uns, die Fehler, die Vergehen und die in der Vergangenheit verursachten Wunden anzuerkennen, und es gestattet uns, uns zu öffnen und in der Gegenwart stärker für einen Weg erneuerter Umkehr einzusetzen.
Zugleich werden uns die Buße und das Gebet helfen, unsere Augen und unser Herz für das Leiden der anderen zu schärfen und die Begierde des Herrschens und des Besitzens zu besiegen, die so oft die Wurzel dieser Übel sind. Möge das Fasten und das Gebet unsere Ohren öffnen für den leisen Schmerz der Kinder, der Jugendlichen und der Behinderten. Fasten, das uns Hunger und Durst nach Gerechtigkeit schaffen und uns antreiben möge, in der Wahrheit zu wandeln und uns auf alle Rechtsmittel zu stützen, die nötig sind. Ein Fasten, das uns schüttelt und uns dazu bringt, uns mit allen Menschen guten Willens und der Gesellschaft insgesamt in der Wahrheit und in der Liebe zu engagieren, um jede Art von sexuellem wie Macht- und Gewissensmissbrauch zu bekämpfen.
Auf diese Weise werden wir unseren Auftrag deutlich machen können, zu dem wir berufen sind, nämlich »Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit« (Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. Lumen gentium, 1) zu sein.
»Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit«, sagte uns der heilige Paulus. Mittels der betenden und büßenden Haltung können wir in persönlichen und gemeinschaftlichen Einklang mit dieser Mahnung eintreten, auf dass unter uns die Gaben des Mitleids, der Gerechtigkeit, der Vorbeugung und der Wiedergutmachung wachsen mögen. Maria hat es vermocht, am Fuß des Kreuzes ihres Sohnes zu stehen. Sie hat es nicht in irgendeiner Weise getan, sondern sie stand aufrecht und direkt daneben. Mit dieser Haltung bekundet sie ihre Weise, im Leben zu stehen. Wenn wir die Trostlosigkeit erfahren, die uns diese kirchlichen Wunden verursacht, wird es uns mit Maria guttun, „mit Maria mehr im Gebet zu verharren“ (Ignatius von Loyola, Geistliche Exerzitien, 319), indem wir versuchen, in der Liebe und der Treue zur Kirche zu wachsen. Sie, die erste Jüngerin, lehrt uns Jünger alle, wie wir uns angesichts des Leidens des Unschuldigen zu verhalten haben, ohne Ausflüchte und Verzagtheit. Auf Maria zu schauen heißt entdecken lernen, wo und wie wir als Jünger Christi zu stehen haben.
Der Heilige Geist schenke uns die Gnade der Umkehr und die innere Stärkung, damit wir unsere Reue angesichts dieser Verbrechen des Missbrauchs zum Ausdruck bringen können und unsere Entscheidung, sie mutig zu bekämpfen.
Aus dem Vatikan, am 20. August 2018
Franziskus


[1] »Diese Art kann nur durch Gebet und Fasten ausgetrieben werden« (Mt 17,21).
[2] Vgl. Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in Chile, 31. Mai 2018.

"This is the ideal of love and marriage," Pope Francis tells youth

Samstag, 18. August 2018

Bundesminister Altmaier lädt zum EU-Bürgerdialog ein

Bambi 2016 für Past Franziskus

Laudatio auf S.H. Papst Franziskus Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler anlässlich der Verleihung des Millennium-Bambi in Berlin am 17. November 2016

Laudatio auf S.H. Papst Franziskus Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler anlässlich der Verleihung des Millennium-Bambi in Berlin am 17. November 2016






Laudatio auf S.H. Papst Franziskus Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler anlässlich der Verleihung des Millennium-Bambi in Berlin am 17. November 2016



Ich bin weder Katholik noch großer Fan von Veranstaltungen mit roten Teppichen. Und trotzdem freue ich mich, hier zu sein. Weil mich dieser Papst von Anfang an tief berührt hat: mit seinem schlichten „buona sera“, mit seiner sichtbaren Ablehnung von Protz und Gehabe, mit der Reise auf die Insel Lampedusa gleich nach seiner Wahl, lange noch bevor das Flüchtlingsthema die Schlagzeilen dominierte.
Papst Franziskus macht uns unmissverständlich klar, dass die christlichen Wurzeln Europas nicht Folklore sind, sondern Anspruch an uns selbst: Jedes Leben verdient Respekt. Jedes Kind, jede Frau, jeder Mann hat eine unantastbare Würde. Jeder Mensch ist einzigartig und hat eine Geschichte, die tausendmal komplexer ist als alles, was wir aufgrund seiner Herkunft oder Religion über ihn zu wissen meinen. Das ist das Fundament Europas!
Papst Franziskus hält uns den Spiegel vor, was Christsein bedeuten kann. Was Menschsein bedeuten kann. Er wäscht muslimischen Asylbewerbern an Gründonnerstag die Füße. Er frühstückt an seinem Geburtstag mit Obdachlosen. Er bezeichnet Flüchtlinge als „Geschenk“. Der Papst zeigt uns seine Menschenliebe mit einer solchen Leichtigkeit und Fröhlichkeit und so völlig ohne Angst, dass es fast schon eine Provokation ist.
Denn natürlich sind die politischen Fragen, mit denen uns etwa die Flüchtlingskrise konfrontiert, alles andere als leicht. Sie sind verdammt schwierig. Und die Kompromisslosigkeit der Liebe, mit der uns Franziskus so bewegt, steht der Politik nicht zur Verfügung: Politik muss Kompromisse machen, auch schmerzhafte.
Deshalb sind Meinungsverschiedenheiten über die richtige Flüchtlingspolitik normal. Wir müssen uns streiten. Und selbstverständlich müssen wir auch um die Antwort ringen, wo die Grenzen liegen unserer Fähigkeit, zu helfen.
Aber wir dürfen nicht aus dem Blick verlieren, worum es geht – nämlich um die Frage, mit welchen Mitteln wir den Konsens, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, umsetzen können. Es darf nicht darum gehen, diesen Konsens selbst in Frage zu stellen. Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Doch dieser Konsens ist zerbrechlich. Wenn Menschen, die Gutes tun wollen, als „Gutmenschen“ verspottet werden, wenn es wieder akzeptiert wird, die Liebe zu unserem Land durch Hass auf Fremde zu beweisen, und wenn dieser Hass dann auch noch als politischer Mut verkauft wird, dann lassen wir zu, dass die Angst das verformt, was uns ausmacht – als Europäer, als Menschen.
Deshalb müssen wir diesem Papst dankbar sein: weil er jeden Tag Zeichen der Menschlichkeit setzt, um das Christentum aus der Umklammerung jener zu entreißen, die damit ihre schmutzigen politischen Geschäfte treiben; weil er den populistischen Scharlatanen zuruft: nein, dieses Abendland gehört euchnicht, und nein, dieses Christentum lässt sich nicht kapern für einen neuen Krieg der Religionen und nein, die christlichen Werte können nicht dadurch verteidigt werden, dass man sie mit den Füßen tritt.
Papst Franziskus stellt der schleichenden Verrohung der politischen Kultur die Verletzlichkeit eines offenen Herzens entgegen. Er kontert das Verächtlichmachen des Guten mit der schamlosen Sehnsucht nach einer menschenwürdigen Welt.
Aber der Papst ist nicht naiv. Zornig legt er den Finger in die Wunde globaler Ungerechtigkeit. Franziskus erinnert uns daran, dass die seit Ende des zweiten Weltkrieges größte Fluchtbewegung keine biblische Plage ist. Sie ist das Ergebnis menschengemachter Kriege, menschengemachter Armut und des menschengemachten Klimawandels. Und damit liegen auch die Lösungen nicht in Gottes, sondern in der Menschen Hand.
Lassen wir uns deshalb von diesem Papst provozieren. Lassen wir uns provozieren, die Flüchtlinge auch als Boten eines neuen Zeitalters der gegenseitigen Abhängigkeit zu sehen. Ob es uns passt oder nicht: Die Menschheit sitzt in einem Boot. Wir werden unseren Wohlstand und unsere Sicherheit auf Dauer nur dann bewahren können, wenn alle Menschen auf dieser Erde in Würde leben können, und das innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten.
Und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das auch möglich ist!
Es wird möglich, wenn wir mit dem Klimaschutz ernst machen, auch wenn’s weh tut.
Es wird möglich, wenn wir den gigantischen Geldsummen, die in der Welt herumirren, Sinn geben – mit Investitionen dort, wo es an allem fehlt.
Es wird möglich, wenn wir einen entschlossenen Neustart vor allem in der Zusammenarbeit mit Afrika wagen, damit die afrikanische Jugend endlich Arbeit und Einkommen und Perspektiven findet.
Das alles ist keine Träumerei, sondern echte Realpolitik in diesem vernetzten 21. Jahrhundert.
Lassen wir uns jedenfalls von niemandem einreden, dass die Welt nun mal so ist wie sie ist und die einzige Lösung darin besteht, uns einzumauern.
Papst Franziskus provoziert uns alle, einen Weg zu einer gerechten Welt zu finden. Und ich habe keinen Zweifel: wenn wir das ohne Angst tun, mit franziskanischer Fröhlichkeit und ruhig auch einer Prise Zorn, dann werden wir das auch schaffen.

Leaders: Africa | The Future of Africa: Elders Pass the Baton

Statement by the Secretary-General on the passing of former Secretary-General Kofi Annan | United Nations Secretary-General

Statement by the Secretary-General on the passing of former Secretary-General Kofi Annan | United Nations Secretary-General





Statement by the Secretary-General on the passing of former Secretary-General Kofi Annan

Kofi Annan was a guiding force for good.  It is with profound sadness that I learned of his passing.  In many ways, Kofi Annan was the United Nations. He rose through the ranks to lead the organization into the new millennium with matchless dignity and determination.

Like so many, I was proud to call Kofi Annan a good friend and mentor. I was deeply honoured by his trust in selecting me to serve as UN High Commissioner for Refugees under his leadership. He remained someone I could always turn to for counsel and wisdom — and I know I was not alone. He provided people everywhere with a space for dialogue, a place for problem-solving and a path to a better world.  In these turbulent and trying times, he never stopped working to give life to the values of the United Nations Charter. His legacy will remain a true inspiration for all of us.

My heartfelt condolences to Nane Annan, their beloved family, and all who mourn the loss of this proud son of Africa who became a global champion for peace and all humanity.

President of U.S. Bishops' Conference Announces Effort That Will Involve Laity, Experts, and the Vatican as U.S. Bishops Resolve to Address "Moral Catastrophe"

President of U.S. Bishops' Conference Announces Effort That Will Involve Laity, Experts, and the Vatican as U.S. Bishops Resolve to Address "Moral Catastrophe"






President of U.S. Bishops' Conference Announces Effort That Will Involve Laity, Experts, and the Vatican as U.S. Bishops Resolve to Address "Moral Catastrophe"

August 16, 2018
WASHINGTON— Cardinal Daniel N. DiNardo of Galveston-Houston, President of the United States Conference of Catholic Bishops (USCCB), has issued the following statement after a series of meetings with members of the USCCB's Executive Committee and other bishops. The following statement includes three goals and three principles, along with initial steps of a plan that will involve laity, experts, and the Vatican. A more developed plan will be presented to the full body of bishops at their general assembly meeting in Baltimore in November.
Cardinal DiNardo's full statement follows:
"Brothers and Sisters in Christ,
Two weeks ago, I shared with you my sadness, anger, and shame over the recent revelations concerning Archbishop Theodore McCarrick. Those sentiments continue and are deepened in light of the Pennsylvania Grand Jury report. We are faced with a spiritual crisis that requires not only spiritual conversion, but practical changes to avoid repeating the sins and failures of the past that are so evident in the recent report. Earlier this week, the USCCB Executive Committee met again and established an outline of these necessary changes.
The Executive Committee has established three goals: (1) an investigation into the questions surrounding Archbishop McCarrick; (2) an opening of new and confidential channels for reporting complaints against bishops; and (3) advocacy for more effective resolution of future complaints. These goals will be pursued according to three criteria: proper independence, sufficient authority, and substantial leadership by laity.
We have already begun to develop a concrete plan for accomplishing these goals, relying upon consultation with experts, laity, and clergy, as well as the Vatican. We will present this plan to the full body of bishops in our November meeting.  In addition, I will travel to Rome to present these goals and criteria to the Holy See, and to urge further concrete steps based on them.
The overarching goal in all of this is stronger protections against predators in the Church and anyone who would conceal them, protections that will hold bishops to the highest standards of transparency and accountability.
Allow me to briefly elaborate on the goals and criteria that we have identified.
The first goal is a full investigation of questions surrounding Archbishop McCarrick. These answers are necessary to prevent a recurrence, and so help to protect minors, seminarians, and others who are vulnerable in the future. We will therefore invite the Vatican to conduct an Apostolic Visitation to address these questions, in concert with a group of predominantly lay people identified for their expertise by members of the National Review Board and empowered to act.
The second goal is to make reporting of abuse and misconduct by bishops easier. Our 2002 "Statement of Episcopal Commitment" does not make clear what avenue victims themselves should follow in reporting abuse or other sexual misconduct by bishops. We need to update this document.  We also need to develop and widely promote reliable third-party reporting mechanisms. Such tools already exist in many dioceses and in the public sector and we are already examining specific options.
The third goal is to advocate for better procedures to resolve complaints against bishops. For example, the canonical procedures that follow a complaint will be studied with an eye toward concrete proposals to make them more prompt, fair, and transparent and to specify what constraints may be imposed on bishops at each stage of that process. 
We will pursue these goals according to three criteria.
The first criterion is genuine independence. Any mechanism for addressing any complaint against a bishop must be free from bias or undue influence by a bishop. Our structures must preclude bishops from deterring complaints against them, from hampering their investigation, or from skewing their resolution.
The second criterion relates to authority in the Church. Because only the Pope has authority to discipline or remove bishops, we will assure that our measures will both respect that authority and protect the vulnerable from the abuse of ecclesial power.
Our third criterion is substantial involvement of the laity. Lay people bring expertise in areas of investigation, law enforcement, psychology, and other relevant disciplines, and their presence reinforces our commitment to the first criterion of independence.
Finally, I apologize and humbly ask your forgiveness for what my brother bishops and I have done and failed to do. Whatever the details may turn out to be regarding Archbishop McCarrick or the many abuses in Pennsylvania (or anywhere else), we already know that one root cause is the failure of episcopal leadership. The result was that scores of beloved children of God were abandoned to face an abuse of power alone. This is a moral catastrophe. It is also part of this catastrophe that so many faithful priests who are pursuing holiness and serving with integrity are tainted by this failure. 
We firmly resolve, with the help of God's grace, never to repeat it. I have no illusions about the degree to which trust in the bishops has been damaged by these past sins and failures. It will take work to rebuild that trust. What I have outlined here is only the beginning; other steps will follow. I will keep you informed of our progress toward these goals.
Let me ask you to hold us to all of these resolutions. Let me also ask you to pray for us, that we will take this time to reflect, repent, and recommit ourselves to holiness of life and to conform our lives even more to Christ, the Good Shepherd."
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Keywords: United States Conference of Catholic Bishops, USCCB, Cardinal Daniel N. Dinardo, Executive Committee, clergy sex abuse, Pennsylvania, grand jury report, Archbishop Theodore McCarrick, laity, experts, Vatican, transparency, accountability.
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Media Contact:
202-541-3200
WASHINGTON— El Cardinal Daniel N. DiNardo de Galveston-Houston, presidente de la Conferencia de Obispos Católicos de los Estados Unidos (USCCB por su sigla en inglés), emitió el siguiente comunicado después de una serie de reuniones con miembros del Comité Ejecutivo de la USCCB y otros Obispos. El siguiente comunicado incluye tres objetivos y tres principios, así como pasos iniciales de un plan que involucrará laicos, expertos y el Vaticano. Un plan más detallado será presentado al cuerpo de Obispos en su reunión de la Asamblea General en noviembre en Baltimore.
A continuación, el pronunciamiento del Cardinal DiNardo:
"Hermanos y Hermanas en Cristo,
Hace dos semanas, compartí con ustedes mi tristeza, enojo y vergüenza vinculadas con las recientes revelaciones del arzobispo Theodore McCarrick. Estos sentimientos se mantienen y se han profundizado a la luz del informe del Gran Jurado de Pennsylvania. Estamos frente a una crisis espiritual que requiere no solamente una conversión espiritual, sino cambios prácticos para evitar repetir los pecados y fallas del pasado que se han puesto en evidencia en este reciente informe. A principios de la semana, el Comité Ejecutivo de la USCCB se reunió nuevamente y estableció un esquema de estos cambios necesarios.
El Comité Ejecutivo ha establecido tres objetivos: (1) una investigación vinculada con las cuestiones relacionadas al arzobispo McCarrick; (2) la apertura de nuevos y confidenciales canales de información para reportar las quejas contra los Obispos; y (3) abogar por una más efectiva resolución de quejas futuras. Estos objetivos serán perseguidos de conformidad con tres criterios: independencia adecuada, autoridad suficiente y liderazgo significativo por los laicos.
Ya hemos iniciado el desarrollo de un plan concreto para alcanzar estos objetivos, basados en consultas con expertos, laicos y el clero, así como el Vaticano. Presentaremos este plan al cuerpo de Obispos en nuestra reunión de noviembre.  Además, viajaré a Roma para presentar estos objetivos y criterios ante la Santa Sede, e urgir pasos concretos y adicionales basados en ellos.
El principal objetivo en todo esto es crear protecciones más fuertes contra depredadores en la Iglesia y cualquiera que los encubra, protecciones que mantendrán a los obispos en los estándares más altos de transparencia y responsabilidad.
Permítanme desarrollar brevemente sobre los objetivos y criterios que hemos identificado.
El primer objetivo es una completa investigación de las cuestiones alrededor del arzobispo McCarrick. Estas respuestas son necesarias para prevenir la recurrencia y de esta manera proteger a los menores, seminaristas y otros quienes puedan ser vulnerables en el futuro. Consecuentemente, invitaremos al Vaticano a adelantar una "Visita Apostólica" para tratar estos asuntos, en concordancia con un grupo de predominantemente laicos identificados por su conocimiento por los miembros de la Junta Nacional de Revisión y empoderados para actuar.
El segundo objetivo es hacer más fácil el reporte de los abusos y conductas inapropiadas de los Obispos. Nuestro "Statement of Episcopal Commitment" del 2002 no deja claro que camino pueden tomar las victimas por si mismas para informar los abusos y otras conductas sexuales inapropiadas por parte de los obispos. Necesitamos actualizar este documento. Necesitamos también desarrollar y promover ampliamente mecanismos confiables de reporte de terceras partes. Estas herramientas ya existen en muchas diócesis y en el sector público y nosotros estamos ya examinando opciones específicas.
El tercer objetivo es abogar por mejores procedimientos para resolver las quejas contra los obispos. Por ejemplo, los procedimientos canónicos que se siguen para una queja serán estudiados con un énfasis sobre propuestas concretas para hacerlos más agiles, equitativos y transparentes y para especificar que restricciones pueden ser impuestas a los obispos en cada etapa de ese proceso.  
Buscaremos estos objetivos de conformidad con tres criterios.
El primer criterio es independencia genuina. Cualquier mecanismo que considere una queja contra un obispo debe ser libre de parcialidad o de excesiva influencia por parte de un obispo. Nuestras estructuras deben impedir a los obispos de desalentar quejas en su contra, de obstruir su investigación o de sesgar su resolución.
El Segundo criterio se relaciona con la autoridad de la Iglesia. Toda vez que sólo el Papa tiene la autoridad para disciplinar o remover a los obispos, nos aseguraremos de que nuestras medidas respeten tanto esa autoridad como la protección de los vulnerables ante el abuso del poder eclesiástico.
Nuestro tercer criterio es el involucramiento sustantivo del laicismo. Los laicos brindan experiencia a la investigación, aplicación de la ley, psicología y otras disciplinas pertinentes, y su presencia fortalece nuestro compromiso ante el primer criterio de independencia.
Finalmente, lamento y pido humildemente su perdón por lo que mis hermanos obispos y yo hemos hecho o dejado de hacer. Cualesquiera sean los detalles que surjan en relación al arzobispo McCarrick o de los muchos abusos en Pennsylvania (o en cualquier otra parte), ya sabemos que una causa arraigada es la falla del liderazgo episcopal. El resultado fue que un número de amados niños de Dios fueron abandonados para enfrentar solos un abuso de poder. Esto es una catástrofe moral. Es también parte de esta catástrofe que muchos sacerdotes fieles quienes están buscando santidad y sirviendo con integridad estén manchados por esta falta.
Estamos firmemente resueltos, con la ayuda de la gracia de Dios, a que nunca se repita. No me hago ilusiones acerca del grado en el cual la confianza en los obispos haya sido dañada por estos pasados pecados y faltas. Hará falta trabajo para reconstruir esa confianza. Lo que he destacado aquí es solo el comienzo; otros pasos seguirán. Los mantendré informados de nuestro avance hacia el logro de estos objetivos.
Permítanme pedirles que se mantengan pendientes con todas estas resoluciones. Permítanme también pedirles que recen por nosotros, que tomará tiempo para reflexionar, arrepentirnos y recomprometernos con la santidad de la vida e imitar nuestras vidas cada vez más con Cristo, el Buen Pastor.
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Palabras claves: Conferencia de Obispos Católicos de los Estados Unidos, USCCB, Cardenal, Cardinal Daniel N. Dinardo, Comité Ejecutivo, Abuso sexual de clérigos, Pennsylvania, Informe del Gran Jurado, arzobispo Theodore McCarrick, Laicos, expertos, Vaticano, transparencia, responsabilidad.

U.S. Catholic Climate Declaration

Freitag, 17. August 2018

ACK: 2018 Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018

ACK: 2018 Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018



Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018


Motiv Schöpfungstag 2018, Foto: (c) Verein Backstein Geist und Garten e.V. Starkow
Motiv Schöpfungstag 2018, Foto: (c) Verein Backstein Geist und Garten e.V. Starkow

Motto: Von meinen Früchten könnt ihr leben


Material


Gottesdienst zum ökumenischen Tag der Schöpfung 2018

Gottesdienst zum ökumenischen Tag der Schöpfung 2018 (Word-Datei) für alle, die den Gottesdienst an ihre lokale Situation anpassen möchten.

Gottesdienst- und Materialheft

Das Gottesdienst- und Materialheft 2018 ist hier zum Herunterladen entweder als Version mit Doppelseiten oder als Version mit Einzelseitenerhältlich. Eine gedruckte Version kann im Shop bestellt werden.  
Hier finden Sie Ergänzungen und weitere Liedvorschläge des Christinnenrates zum ökumenischen Tag der Schöpfung.

Bildmotiv zum ökumenischen Tag der Schöpfung 2018

Das Bildmotiv aus dem Pfarrgarten in Starkow kann hier heruntergeladen werden. Bitte geben Sie bei der Verwendung als Copyright "Backstein - Geist und Garten Starkow" an.

Zum Motto des ökumenischen Tags der Schöpfung 2018

Die Vielfalt der Arten reduziert sich drastisch. Nicht nur einzelne besondere Arten stehen mittlerweile auf der Roten Liste der Naturschutzverbände, auch Bienen, Insekten und Vögel sowie zahlreiche Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. In den vergangenen 30 Jahren soll allein der Insektenbestand in Deutschland um knapp 80 Prozent gesunken sein, wie ein Projekt von Forschern aus Krefeld zeigte. Die Vielfalt der Arten ist die Grundlage eines funktionierenden Öko-Systems, daher greift die ACK mit dem Motto des Schöpfungstages diesen Aspekt auf.

Zum Ort der zentralen Feier

Am 7. September 2018 findet die zentrale Feier der ACK in Deutschland in Starkow (Nordvorpommern) statt. Die Materialien für den Gottesdienst werden von der ACK Mecklenburg-Vorpommern und der ACK in Deutschland gemeinsam vorbereitet. Beteiligt ist zudem der Verein „Backstein - Geist und Garten“, der in Starkow die Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und das sie umgebende Areal mit einem Barockgarten sowie zahlreichen historischen Gebäuden pflegt und unterhält (Infos unter www.starkow.net). Der Verein hat sich zudem zum Ziel gesetzt, zahlreiche Streuobstarten zu erhalten und hat daher eine Wiese mit vom Aussterben bedrohten Arten angelegt.

Kirchen feiern ökumenischen Tag der Schöpfung – EKD

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