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Freitag, 15. Februar 2013

Deutsche Bundesregierung: Obama sendet Signal an Europa


Truck-Fahrerin im Hamburger Hafen
Das  transatlantische Freihandelsabkommen wäre ein wertvoller Beitrag für mehr Wachstum und Beschäftigung Foto: Sebastian Bolesch


Berlin Mittwoch, 13. Februar 2013

Freihandelsabkommen


Obama sendet Signal an Europa


US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit der EU aufzunehmen. Die Bundesregierung unterstützt dies. Denn ein transatlantisches Freihandelsabkommen ist wichtig für mehr Wachstum und Beschäftigung - auf beiden Seiten des Atlantik.

Die Bundesregierung begrüßt die Ankündigung des amerikanischen Präsidenten, Verhandlungen mit der Europäischen Union über eine umfassende, transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft in Angriff zu nehmen.

Wertvoller Beitrag für Wachstum und Beschäftigung

Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte dazu: "Wir begrüßen das klare Bekenntnis Präsident Obamas zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen ausdrücklich. Ein solches Abkommen wäre auch nach Überzeugung der Bundesregierung ein sehr wertvoller Beitrag für mehr Wachstum und Beschäftigung auf beiden Seiten des Atlantik."

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich bereits zu einem Freihandelsabkommen bekannt. 

Vor dem Bundesverband Deutscher Industrie (BDI) sagte sie: "Nichts wünschen wir uns mehr als ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa."

Auch die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich auf ihrem Gipfeltreffen in der vergangenen Woche für rasche Verhandlungen ausgesprochen. 

Vertragsverhandlungen so bald wie möglich

In einer gemeinsamen Erklärung kündigten Präsident Obama, EU-Ratspräsident Herman Van Rompoy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Aufnahme von Verhandlungen über die transatlantische Partnerschaft an. "Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind jetzt schon die weltweit größten und machen die Hälfte der Weltwirtschaft aus. Das entspricht ungefähr einer Billion Dollar an Waren und Dienstleistungen und fördert Millionen von Arbeitsplätzen", betonten die drei Präsidenten. 

EU-Handelskommissar Karel De Gucht und der EU-Kommissionspräsident begrüßten die Entscheidung zur raschen Aufnahme der Verhandlungen. Noch in der Zeit der irischen Ratspräsidentschaft wolle man mit den Gesprächen beginnen und diese möglichst innerhalb von zwei Jahren abschließen. 

Vorrang habe jedoch ein ehrgeiziges Ergebnis und die Beibehaltung der hohen Sicherheitsstandards für Konsumgüter und Lebensmittel. Bei diesen sensiblen Punkten gäbe zwischen beiden Seiten noch Gesprächsbedarf, so Barroso und De Gucht. 

Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum hätte gigantische Ausmaße: Gemeinsam erwirtschaften EU und USA gut 40 Prozent der weltweiten Wertschöpfung und handeln Waren und Dienstleistungen im Wert von 700 Milliarden Euro.



Dienstag, 8. Mai 2012

Deutsche Bundesregierung: Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem gewählten Präsidenten der Französischen Republik, François Hollande, folgendes Glückwunschschreiben:




Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem gewählten Präsidenten der Französischen Republik, François Hollande, folgendes Glückwunschschreiben:

Sehr geehrter Herr Hollande,

zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Französischen Republik übermittle ich Ihnen meine herzlichen Glückwünsche.

Sie treten Ihr verantwortungsvolles Amt in einer Zeit voller Herausforderungen an.

Ich bin mir dabei sicher, dass unsere Zusammenarbeit die traditionell gute und tiefe Freundschaft zwischen unseren Völkern mit Blick auf das 50. Jubiläum des Elysée-Vertrages weiter festigen und vertiefen wird.

Gleichzeitig ist es an uns, die notwendigen Entscheidungen für die Europäische Union und die Eurozone zu treffen, um unsere Gesellschaften auf die Zukunft vorzubereiten und ihren Wohlstand nachhaltig zu sichern und zu mehren.

Ich freue mich darauf, zusammen mit Ihnen den Weg in unserer gemeinsamen Verantwortung für Europa weiter fort zu schreiten und zum Wohle unserer Länder und Europas zu arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Angela Merkel


Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

Zu Gast auf der re:publica - Regierungssprecher Steffen Seibert im Inter...

Mittwoch, 2. Mai 2012

Im Online-Dialog mit dem Regierungssprecher: Steffen Seibert lädt zum zweiten Twitter-Interview ein

Im Online-Dialog mit dem Regierungssprecher: Steffen Seibert lädt zum zweiten Twitter-Interview ein


Nach dem ersten erfolgreichen „Twitterview“ Mitte März stellt sich Steffen Seibert zum zweiten Mal den Fragen der Twitter-Nutzer.
Morgen Abend um 18:00 Uhr antwortet er in etwa 45 Minuten direkt – wie in einem Live-Interview.

Regierungssprecher Seibert hatte eine Neuauflage schon in seinem ersten Twitterview angekündigt. Damals beantwortete er Fragen aus einem breiten Themenspektrum, von Afghanistan bis zur Innenpolitik.

Das „Twitterview“ beginnt am 3. Mai um 18:00 Uhr. Wer Steffen Seibert eine Frage stellen will, kann dann mit dem Hashtag #fragReg an @RegSprecher twittern.

Zu finden ist das Twitter-Profil von Regierungssprecher Steffen Seibert unter:


 http://twitter.com/RegSprecher
 
Das Twitterview kann am 3. Mai ab 18:00 Uhr live unter folgendem Link verfolgt werden: 


http://twitter.com/#!/search/realtime/%23fragReg

Hinweis:

Über die Social Media Nutzung der Bundesregierung steht Regierungssprecher Seibert auch bei der re:publica 2012 in Berlin Rede und Antwort:

am Freitag, den 4. Mai von 14.30 bis 15.30 Uhr.

http://re-publica.de/12/en/person/steffen-seibert/