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Freitag, 26. Februar 2010

Bischöfe setzen Sonderbeauftragten ein und kündigen Opfer-Hotline an | tagesschau.de

Bischöfe setzen Sonderbeauftragten ein und kündigen Opfer-Hotline an | tagesschau.de

Nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle an katholischen Schulen haben die deutschen Bischöfe Konsequenzen gezogen.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann wird das neue Amt eines bundesweit zuständigen Beauftragten für Missbrauchsfälle übernehmen. Dies sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Robert Zollitsch, zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der katholischen Bischöfe.

Den Streit mit Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über die Aufklärung von Missbrauchsfällen sieht die DBK als erledigt an. Sie hatte der katholischen Kirche am Montag im Interview mit den Tagesthemen vorgeworfen, hinsichtlich der Missbrauchsfälle nicht konstruktiv mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

Justizministerin verlangt "runden Tisch"

Er habe einen Brief der Politikerin mit Klarstellungen erhalten, die die Kirche akzeptieren könne, sagte Zollitsch. In dem Brief, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, stellt Leutheusser-Schnarrenberger klar, dass sie bei ihren Äußerungen zu den Missbrauchsfällen von den Leitlinien der Deutschen Bischofkonferenz ausgegangen sei. Diese halte sie nicht für ausreichend.

"Deshalb habe ich an die katholische Kirche appelliert, diese Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger vor allem hinsichtlich einer höheren Verfahrensneutralität und -transparenz und einer deutlich verbesserten Zusammenarbeit mit den staatlichen Strafverfolgungsbehörden zu überarbeiten", schreibt die Justizministerin.

Die Ministerin mahnt darin außerdem einen "runden Tisch" zur Aufklärung an, was Zollitsch im Interview mit den Tagesthemen ablehnte. "Ich sehe hinter einem staatlich verordneten runden Tisch wenig Sinn", sagte er und begründete dies damit, dass die Kirche aktiv um Aufarbeitung bemüht sei.

Donnerstag, 25. Februar 2010

hart aber fair zum Thema "Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?

hart aber fair zum Thema "Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?

hart aber fair" am Mittwoch, 24. Februar 2010, um 21.45 Uhr aus Köln

Moderation: Frank Plasberg

Das Thema:

Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?

Die Gäste waren:

Hans-Jochen Jaschke (Weihbischof des Erzbistums Hamburg)

Heiner Geißler (CDU-Sozialpolitiker, ehem. Schüler und Novize des Jesuitenordens)

Norbert Denef (wurde als Kind von einem Priester missbraucht; fordert mehr Rechte für Opfer von sexuellem Missbrauch)

Bascha Mika (Journalistin; ehem. „taz"-Chefredakteurin)

Die katholische Kirche in der Krise: Missbrauchsfälle, Übergriffe auf Schutzbefohlene. Und der Vorwurf, dass vertuscht und verschleiert wurde, statt den Opfern zu helfen. Wem nützt eigentlich der Zölibat? Was muss noch passieren, damit auch die Not der Priester erkannt wird? Und wie stark ist ein Glauben, der die Glaubwürdigkeit verliert?

Interessierte können sich während jeder Sendung per Telefon und Fax an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung, Fragen, Ängste und Sorgen an die Redaktion übermitteln. „hart aber fair" ist immer erreichbar unter Tel.: 0800/5678-678, Fax: 0800/5678-679, E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de.

Dienstag, 23. Februar 2010

DasErste.de - hart aber fair - Die Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?

DasErste.de - hart aber fair -am 24. Februar 2010 im Ersten - Thema "Die Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?"

hart aber fair am Mittwoch, 24. Februar 2010, um 21.45 Uhr aus Köln

Moderation: Frank Plasberg

Das Thema:

Priester und der Sex - Wie viel Wahrheit wagt die Kirche?

Die Gäste:

Hans-Jochen Jaschke (Weihbischof des Erzbistums Hamburg)

Heiner Geißler (CDU-Sozialpolitiker, ehem. Schüler und Novize des Jesuitenordens)

Norbert Denef (wurde als Kind von einem Priester missbraucht; fordert mehr Rechte für Opfer
von sexuellem Missbrauch)

Bascha Mika (Journalistin; ehem. „taz"-Chefredakteurin)

Die katholische Kirche in der Krise: Missbrauchsfälle, Übergriffe auf Schutzbefohlene. Und der Vorwurf, dass vertuscht und verschleiert wurde, statt den Opfern zu helfen. Wem nützt eigentlich der Zölibat? Was muss noch passieren, damit auch die Not der Priester erkannt wird? Und wie stark ist ein Glauben, der die Glaubwürdigkeit verliert?

Interessierte können sich auch während der Sendung per Telefon und Fax an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite

http://www.hart-aber-fair.de

ihre Meinung, Fragen, Ängste und Sorgen an die Redaktion übermitteln. „

hart aber fair" ist immer erreichbar unter

Tel.: 0800/5678-678,
Fax: 0800/5678-679,
E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de.