FDP-Umweltexperte Michael Kauch: auch Betreiber an Kosten der Asse beteiligen
FDP-Bundestagsfraktion -
09.08.2010 Umweltpolitik
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Kauch: Betreiber an Kosten der Asse beteiligen
Bei ihrem Besuch informierten sich die Politiker – neben Kauch auch FDP-Parlamentskollege Florian Bernschneider und einige niedersächsische Landtagsabgeordnete – über die Sicherheitsmängel in dem Lager. Für Kauch war die Asse von vorneherein nicht der richtige Ort zur Lagerung atomarer Abfälle. „Man hat ein Endlager ausgesucht, das ungeeignet ist: ein ausgebeuteter Salzstock mit stark wasserlöslichen Salzen und geringem Abstand zum Deckgebirge. Das unterscheidet die Asse von Gorleben.“
Schon seit den 1980er Jahren tritt über Risse im Salz Salzlauge in das Endlager ein. Bundesumweltministerium und Bundesamt für Strahlenschutz arbeiten jetzt an einem Konzept zur Rückholung der Fässer oder Notfallflutung des Bergwerks, um einen Einsturz zu verhindern. „Für die FDP ist klar: die Risiken müssen wohl abgewogen werden“, sagte Kauch. In jedem Fall müsse die Sicherheit der Arbeitnehmer des Bergwerks gewährleistet sein.
86 Prozent der Radioaktivität in der Asse stammten von den vier großen Kraftwerksbetreibern, sagte Kauch. „Auch zusätzlich zur Gewinnabschöpfung bei einer Laufzeitverlängerung“ müssten die Kraftwerksbetreiber daher an den Kosten beteiligt werden. In dem Salzbergwerk befinden sich schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken und Forschungsanlagen. Die Kosten einer Rückholung der Fässer werden auf bis zu vier Milliarden Euro geschätzt.
Schon seit den 1980er Jahren tritt über Risse im Salz Salzlauge in das Endlager ein. Bundesumweltministerium und Bundesamt für Strahlenschutz arbeiten jetzt an einem Konzept zur Rückholung der Fässer oder Notfallflutung des Bergwerks, um einen Einsturz zu verhindern. „Für die FDP ist klar: die Risiken müssen wohl abgewogen werden“, sagte Kauch. In jedem Fall müsse die Sicherheit der Arbeitnehmer des Bergwerks gewährleistet sein.
86 Prozent der Radioaktivität in der Asse stammten von den vier großen Kraftwerksbetreibern, sagte Kauch. „Auch zusätzlich zur Gewinnabschöpfung bei einer Laufzeitverlängerung“ müssten die Kraftwerksbetreiber daher an den Kosten beteiligt werden. In dem Salzbergwerk befinden sich schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken und Forschungsanlagen. Die Kosten einer Rückholung der Fässer werden auf bis zu vier Milliarden Euro geschätzt.

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