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Donnerstag, 18. Dezember 2014

US-AUSSENPOLITIK : Neuer Kurs der USA in der Kuba-Politik FACT SHEET: Charting a New Course on Cuba | The White House

US-AUSSENPOLITIK : Neuer Kurs der USA in der Kuba-Politik FACT SHEET: Charting a New Course on Cuba | The White House

US-AUSSENPOLITIK : Neuer Kurs der USA in der Kuba-Politik
President Barack Obama talks with Ricardo Zuniga, National Security Council's Senior Director for Western Hemisphere Affairs, after the President delivered a statement on Cuba and the release of American Alan Gross in the Oval Office, Dec. 17, 2014. National Security Advisor Susan E. Rice watches from the doorway. (Official White House Photo by Pete Souza)

The White House

Washington / Berlin 17. Dezember 2014

Büro des Pressesprechers des Weißen Hauses

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend finden Sie eine Übersicht des Pressereferats des Weißen Hauses vom 17. Dezember 2014 über den historischen Kurswechsel der Vereinigten Staaten in den Beziehungen zu Kuba.
Die Vereinigten Staaten unternehmen heute historische Schritte, um einen Kurswechsel in ihren Beziehungen zu #Kuba einzuleiten und die kubanische Bevölkerung mehr einzubinden und zu stärken. Zwischen uns liegen 90 Meilen [144 Kilometer] Wasser, aber uns verbinden die Beziehungen zwischen den zwei Millionen Kubanern und Amerikanern kubanischer Abstammung, die in den Vereinigten Staaten leben, und den 11 Millionen Kubanern, die sich alle eine positivere Zukunft für Kuba erhoffen. 
Es ist klar, dass die jahrzehntelange Isolation Kubas durch die Vereinigten Staaten nicht dazu geführt hat, unser fortdauerndes Ziel zu verwirklichen, Kuba zu einem demokratischen, wohlhabenden und stabilen Land zu machen. Zeitweise hat die langjährige US - Politik gegenüber Kuba die Vereinigten Staaten von ihren regionalen und internationalen Partnern isoliert, unsere Fähigkeit gehemmt, in der westlichen Welt Einfluss zu nehmen und die Anwendung des ganzen Spektrums der Instrumente behindert, die den Vereinigten Staaten zur Verfügung stehen, um in Kuba positiven Wandel zu fördern. Obwohl dieser Politik beste Absichten zugrunde lagen, hat sie wenig bewirkt – ebenso wie im Jahr 1961 wird Kuba auch heute von den Castro s und der Kommunistischen Partei regiert.
Wir können nicht weiterhin dasselbe tun und uns davon ein anderes Ergebnis erhoffen. Es liegt weder im Interesse der Vereinigten Staaten noch im Interesse der kubanischen Bevölkerung, Kuba in den Abgrund zu treiben. Wir wissen aus eigener, bitterer Erfahrung, dass es besser ist, Reformen anzuregen und zu unterstützen, als eine Politik zu verhängen, an der ein Staat zwangsläufig scheitern wird.
Mit unseren heutigen Maßnahmen rufen wir Kuba auf, das Potenzial der 11 Millionen Kubaner freizusetzen, indem unnötige Restriktionen im Hinblick auf ihre politischen, sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten aufgehoben werden. In diesem Sinne sollten wir nicht zulassen, dass amerikanische Sanktionen die Belastung der kubanischen Bürger, denen wir helfen wollen, noch erhöhen.
Heute erneuern wir unsere Führungsrolle auf dem gesamtamerikanischen Kontinent. Wir entscheiden uns, die Lasten der Vergangenheit über Bord zu werfen, weil das absolut notwendig ist, um eine bessere Zukunft zu gestalten – für unsere nationalen Interessen, für die Amerikaner und für die Kubaner.
Hauptbestandteile der neuen Politik:
Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2009 hat Präsident Barack Obama Schritte unternommen, um die kubanische Bevölkerung dabei zu unterstützen, mehr Kontrolle über ihr Leben zu gewinnen und die Zukunft ihres Landes selbst in die Hand zu nehmen.
Heute kündigte Präsident Barack Obama mehrere Maßnahmen an, die darauf abzielen, unsere überholte Einstellung zu beenden und in Kuba effektiver einen Wandel zu fördern, der mit der Unterstützung der Menschen in Kuba durch die Vereinigten Staaten sowie mit den amerikanischen Sicherheitsinteressen in Einklang steht.


Zu den wichtigsten Elementen der neuen Vorgehensweise des Präsidenten gehören:
Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Kuba:
•Präsident Barack Obama hat Außenminister John Kerry angewiesen, sofort Gespräche mit Kuba über die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu Kuba anzuberaumen, die im Januar 1961 abgebrochen worden waren.

• In den kommenden Monaten werden wir im Rahmen des Normalisierungsprozesses wieder eine Botschaft in Havanna einrichten und einen Austausch und Besuche hochrangiger Regierungsbeamter durchführen. In einem ersten Schritt wird der Abteilungsleiter für Angelegenheiten der Westlichen Hemisphäre im US-Außenministerium die amerikanische Delegation in der nächsten Runde der Verhandlungen über Einwanderung zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba im Januar 2015 in Havanna anführen.
•Die Vereinigten Staaten werden sich, wenn es angemessen ist, mit entscheidendem Einsatz engagieren, was auch beinhaltet, weiterhin verbesserte Menschenrechtsbedingungen und demokratische Reformen in Kuba sowie andere Maßnahmen zu unterstützen, die auf die Förderung verbesserter Bedingungen für die kubanische Bevölkerung abzielen.
•Die Vereinigten Staaten werden mit Kuba in Bereichen zusammenarbeiten, die von gegenseitigem Interesse sind und amerikanische Interessen vorantreiben. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Einwanderung und Umweltschutz sowie der Kampf gegen Drogen und Menschenhandel.
Anpassung der Regelungen, um die Bevölkerung Kubas effektiver zu stärken:
•Die heute angekündigten Änderungen werden demnächst durch Änderungen geltender Regelungen des Handels- und des Finanzministeriums umgesetzt werden. Unsere neue Politik wird unser Ziel, die kubanische Bevölkerung zu stärken, weiter fördern.
•Unsere Politik im Hinblick auf Reisen und Finanztransfers hilft den Kubanern, indem sie alternative Informationsquellen und Chancen für Selbstständigkeit und Besitz privaten Eigentums eröffnet und die Zivilgesellschaft stärkt.
•Diese Maßnahmen werden die zwischenmenschlichen Kontakte weiter stärken, die Unterstützung der kubanischen Zivilgesellschaft erhöhen und den ungehinderten Informationsfluss zu, von und zwischen den Kubanern weiter fördern. Betroffene müssen alle Bestimmungen der überarbeiteten Regelungen erfüllen; Verstöße gegen die Bedingungen werden nach amerikanischem Recht geahndet.
Förderung der Ausweitung von Reisen im Rahmen allgemeiner Genehmigungen für die 12 existierenden Kategorien für Reisen nach Kuba, die gesetzlich gestattet sind:
•Allgemeine Genehmigungen werden für alle autorisierten Reisenden in den folgenden bestehenden Kategorien erteilt: (1) Familienbesuche; (2) offizielle Angelegenheiten der US-Regierung, ausländischer Regierungen und bestimmter zwischenstaatlicher Organisationen; (3) journalistische Aktivitäten; (4) berufliche Recherchen und Sitzungen; (5) Bildungsaktivitäten; (6) religiöse Aktivitäten; (7) öffentliche Auftritte, Workshops, Sport- und andere Wettkämpfe sowie Ausstellungen; (8) Unterstützung der kubanischen Bevölkerung; (9) humanitäre Projekte; (10) Aktivitäten privater Stiftungen oder Forschungs- und Bildungseinrichtungen; (11) Ausfuhr, Einfuhr oder Übertragung von Informationen oder Informationsmaterial; sowie (12) bestimmte Exporttransaktionen, die unter
den bestehenden Regelungen und Richtlinien für die Autorisierung in Betracht gezogen werden können.
•Reisende in den 12 gesetzlich genehmigten Kategorien für Reisen nach Kuba werden die Möglichkeit haben, durch jeden Dienstleister Vorkehrungen treffen zu lassen, der den Bestimmungen für Reisedienstleistungen für Kuba des Büros des US-Finanzministeriums zur Kontrolle ausländischer Geldanlagen (Office of Foreign Assets Control - OFAC) entspricht, und allgemeine Genehmigungen werden solche Dienstleistungen autorisieren.
Die Änderungen der Politik werden es Amerikanern erleichtern, privatwirtschaftlichen kubanischen Unternehmen und Kleinbauern berufliche Weiterbildungsmaßnahmen und andere Unterstützung für das Wachstum des im Entstehen begriffenen kubanischen Privatsektors anzubieten. Weitere Möglichkeiten, die Ausweitung unternehmerischer Initiativen und des Privatsektors in Kuba zu fördern, werden untersucht werden.
Erleichterung von Finanztransfers von Amerikanern nach Kuba:
•Die Höhe erlaubter Finanztransfers wird von 500 US-Dollar auf 2000 US-Dollar pro Quartal für allgemeine Überweisungen an kubanische Staatsbürger (außer an bestimmte Regierungsbeamte und Angehörige der Kommunistischen Partei) erhöht; Vermögensübertragungen für humanitäre Projekte, die Unterstützung der Menschen in Kuba und die Unterstützung der Entwicklung privater Unternehmen in Kuba werden keine spezielle Genehmigung mehr erfordern.
•Es wird keine besondere Genehmigung mehr nötig sein, um Überweisungen nach Kuba zu tätigen.
Genehmigung des erweiterten Verkaufs und Exports bestimmter Waren und Dienstleistungen aus den Vereinigten Staaten:
•Die Erweiterung wird darauf abzielen, die im Entstehen begriffene kubanische Privatwirtschaft zu stärken. Zu den für den Export genehmigten Waren gehören auch bestimmte Baustoffe für den Bau privater Wohnhäuser, Güter für die Nutzung durch kubanische Unternehmer im Privatsektor sowie landwirtschaftliche Geräte für kleine Landbauern. Diese Veränderungen werden den Bürgern Kubas den Zugang zu bestimmten preisgünstigeren Produkten erleichtern, wodurch sie ihren Lebensstandard erhöhen und größere wirtschaftliche Unabhängigkeit vom Staat erlangen können.
Erweiterte Einfuhrerlaubnis von kubanischen Waren für Amerikaner:
•Autorisierte Kuba-Reisende aus den Vereinigten Staaten werden die Erlaubnis erhalten, Waren im Wert von 400 US-Dollar aus Kuba einzuführen, wobei Tabakwaren und Alkohol zusammen einen Wert von 100 US-Dollar nicht überschreiten dürfen.
Erleichterung autorisierter Überweisungen zwischen den USA und Kuba:
•Es wird US-Institutionen gestattet sein, korrespondenzkonten bei kubanischen Finanzinstituten zu eröffnen, um die Bearbeitung autorisierter Überweisungen zu erleichtern.
•Die behördliche Definition des gesetzlichen Begriffs "cash in advance" in "cash before transfer of title" geändert wird. 
Dadurch wird eine effizientere Finanzierung des autorisierten Handels mit Kuba ermöglicht.
•Reisende werden ihre Kredit- und Debitkarten aus den Vereinigten Staaten in Kuba verwenden dürfen.
•Diese Maßnahmen werden die Geschwindigkeit, Effizienz und die Überwachung autorisierter Zahlungen zwischen den USA und Kuba verbessern.
Schaffung neuer Initiativen zur Verbesserung des Zugangs zu Kommunikationsmedien für Kubaner und ihrer Möglichkeiten, frei zu kommunizieren:
•Die Internetverbreitung liegt in Kuba bei ungefähr fünf Prozent – das ist eine der niedrigsten Raten weltweit. Die Kosten für Telekommunikation sind in Kuba übermäßig hoch, während die angebotenen Leistungen extrem begrenzt sind.
•Der gewerbliche Export einiger Produkte, die es den Kubanern erleichtern werden, mit Menschen in den Vereinigten Staaten und anderswo zu kommunizieren, wird autorisiert. Das wird auch den Verkauf bestimmter Kommunikationsendgeräte, der dazugehörigen Software, Anwendungen, Hardware und Dienstleistungen sowie von Produkten zur Installation und Aktualisierung von Telekommunikationssystemen beinhalten.
•Telekommunikationsanbieter werden die Erlaubnis erhalten, in Kuba die notwendigen Mechanismen und Infrastruktur in Kuba aufzubauen, um Telekommunikations- und Internetdienste gewerblich anbieten zu können. Dadurch wird die Telekommunikation zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba verbessert werden.
Aktualisierung der Anwendung der Kuba-Sanktionen in Drittstaaten:
•Einrichtungen in US-Besitz oder unter US-Verwaltung in Drittstaaten werden Genehmigungen erhalten, um kubanischen Staatsbürgern in Drittstaaten Dienstleistungen und Finanztransaktionen anzubieten. Zusätzlich werden weitere allgemeine Genehmigungen erteilt, so dass unter anderem die blockierten US-Bankkonten kubanischer Bürger, die außerhalb Kubas leben, freigegeben werden, US-Bürger an beruflichen Treffen und Konferenzen teilnehmen können, die sich mit Kuba beschäftigen und ausländische Schiffe in die Vereinigten Staaten kommen dürfen, nachdem sie bestimmten humanitären Handel mit Kuba betrieben haben.
Fortsetzung der Gespräche mit der kubanischen und der mexikanischen Regierung über den unklaren Verlauf der Seegrenzen im Golf von Mexiko: 

•Frühere Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba begrenzen das Hoheitsgebiet zwischen den beiden Ländern auf eine Ausdehnung von maximal 200 Seemeilen vor der Küste des jeweiligen Staates. Die Vereinigten Staaten, Kuba und Mexiko haben ihren Kontinentalschelf in einen Bereich des Golfes von Mexiko ausgedehnt, für den es noch keine Einigung über den Verlauf der Seegrenzen gibt.
•Die Vereinigten Staaten sind bereit, die Regierungen Kubas und Mexikos zu Gesprächen über gemeinsame Seegrenzen im Golf von Mexiko einzuladen. 
Einleitung der Überprüfung der Einstufung Kubas als Staat, der Terrorismus unterstützt:
•Präsident Barack Obama hat Außenminister John Kerry angewiesen, umgehend eine solche Überprüfung einzuleiten und dem Präsidenten innerhalb von sechs Monaten einen Bericht über Kubas Unterstützung des internationalen Terrorismus vorzulegen. Kuba wurde 1982 als ein solcher Staat eingestuft.
Erwägung der Teilnahme Kubas am Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten 2015 in Panama:
•Präsident Barack Obama wird am Amerika‑Gipfel in Panama teilnehmen. Schwerpunktthemen des Gipfels werden Menschenrechte und Demokratie sein. Es muss der kubanischen Zivilgesellschaft gestattet sein – entsprechend der Festlegung der Region in der Interamerikanischen Demokratiecharta (Inter-American Democratic Charter) – gemeinsam mit der Zivilgesellschaft anderer Staaten an diesem Gipfel teilzunehmen. Die Vereinigten Staaten begrüßen einen konstruktiven Dialog der teilnehmenden Regierungen über die Prinzipien des Gipfels.
Unermüdlicher Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und Zivilgesellschaft:
Ein wichtiger Schwerpunkt unseres verstärkten Engagements mit Kuba wird es sein, dass die Vereinigten Staaten sich weiterhin stark für verbesserte Menschenrechtsbedingungen und demokratische Reformen in Kuba nachhaltig einsetzen. Die Förderung der Demokratie stärkt die allgemeinen Menschenrechte, indem die Zivilgesellschaft, die Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit und die Möglichkeit des Einzelnen der Selbstbestimmung über die eigene Zukunft gefördert werden. Unsere Bemühungen zielen darauf ab, die Unabhängigkeit des kubanischen Volkes zu fördern, sodass es nicht mehr auf den Staat angewiesen ist.
Der US-Kongress finanziert Demokratieprogramme in Kuba, um humanitäre Hilfe zu leisten, Menschenrechte und Grundfreiheiten zu fördern und den freien Informationsfluss dort zu unterstützen, wo er beschränkt ist und der Zensur unterliegt. Die Administration wird weiterhin US-Programme umsetzen, die positiven Wandel in Kuba fördern, und wir werden hochrangige Beamte zu Reformen ermutigen. 
Die Vereinigten Staaten ermutigten alle Nationen und Organisationen, die in diplomatischem Dialog mit der kubanischen Regierung stehen, jede öffentliche oder nicht-öffentliche Gelegenheit wahrzunehmen, um sich für eine größere Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten in Kuba einzusetzen.
Letztendlich werden es die Kubanerinnen und Kubaner selbst sein, die wirtschaftliche und politische Reformen vorantreiben. Deshalb hat Präsident Obama 2009 und 2011 und auch heute Schritte eingeleitet, die den kubanischen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu mehr Ressourcen und mehr Informationen ermöglichen. Die kubanische Bevölkerung verdient die volle Unterstützung der Vereinigten Staaten und der gesamten Region, die sich in derInteramerikanischen Demokratiecharta zur Förderung und Verteidigung der Demokratie verpflichtet hat.






Samstag, 16. Februar 2013

Gespräche zwischen den USA und der EU über ein umfassendes Handelsabkommen



On 2013/02/15, in USA-Europa, by Amerika Dienst 

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Artikel von Stephen Kaufman, Autor im Büro für internationale Informationsprogramme des US-Außenministeriums, vom 13. Februar 2013.

In seinem ersten Bericht zur Lage der Nation seit seiner Wiederwahl im November schlug Präsident Obama eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union vor, die die bereits größte Wirtschaftspartnerschaft der Welt weiter stärken würde.

„Wir werden Gespräche mit der Europäischen Union über eine umfassende Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft aufnehmen – denn fairer und freier Handel über den Atlantik hinweg dient der Erhaltung von Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten“, sagte der Präsident am 12. Februar vor dem Kongress.

Das Ziel dieses Übereinkommens ist die Förderung von Wirtschaftswachstum, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und die für beide Seiten vorteilhafte Schaffung von Arbeitsplätzen.

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, sagte Journalisten am 13. Februar in Brüssel, dass die Gespräche über ein Freihandelsbündnis Ende Juni aufgenommen werden würden, und dass die Verhandlungen „nicht nur für unsere bilateralen Investitionen und den bilateralen Handel in der Zukunft einen Standard setzen, wozu auch das  
Thema Regulierung gehört, sondern auch für die Entwicklung globaler Handelsregeln.“

Die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union machen die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung und fast ein Drittel, etwa eine Billion US-Dollar, des weltweiten Handels in Gütern und Dienstleistungen aus. In einer gemeinsamen Stellungnahme von Obama, Barroso und dem Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy, am 13. Februar sagten die drei Politiker, sie wollten die wirtschaftlichen Beziehungen „zu einem noch stärkeren Motor unseres Wohlstands“ machen.

Die vorgeschlagene Partnerschaft würde die Liberalisierung von Handel und Investitionen fördern und ordnungspolitische und andere nichttarifäre Handelshemmnisse ansprechen.

„Durch diese Verhandlungen werden die Vereinigten Staaten und die Europäische Union die Möglichkeit erhalten, nicht nur ihren Handel und ihre Investitionen über den Atlantik hinweg auszuweiten, sondern auch einen Beitrag zur Entwicklung internationaler Regeln zu leisten, die das multilaterale Handelssystem stärken können“, so die Stellungnahme.

Laut dem Büro des US-Handelsbeauftragten (U.S. Trade Representative – USTR) wird sich dieses Handelsabkommen mit kostenintensiven, nichttarifären Hindernissen „hinter den Grenzen” auseinandersetzen, die den Fluss von Gütern und Dienstleistungen behindern, und für mehr Kompatibilität bei Regeln und Standards sorgen.

Das Abkommen könnte laut einer Pressemitteilung des USTR vom 13. Februar Auswirkungen auf den weltweiten Handel haben, da Regeln und Prinzipien zu Themen wie beispielsweise „marktbasierte Vorschriften für staatliche Unternehmen, Bekämpfung diskriminierender örtlicher Hindernisse für Handel und Förderung der globalen Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen“ entwickelt würden.

Das vorgeschlagene Abkommen folgt auf mehr als ein Jahr andauernde Sondierungsgespräche einer hochrangigen Arbeitsgruppe zu Wachstum und Beschäftigung der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union. Die Gruppe beriet sich mit Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Handel sowie der Regierung und der Arbeitnehmer und anderen wichtigen Beteiligten zur Ausarbeitung ihrer Empfehlungen.

In ihrem Abschlussbericht hat die Arbeitsgruppe „festgelegt, dass ein Abkommen, das umfangreiche politische Maßnahmen im bilateralen Handel und bei den bilateralen Investitionen umfasst, sowie auch globale Themen von gemeinsamem Interesse abdeckt, auf beiden Seiten des Atlantiks zu bedeutenden wirtschaftlichen Vorteilen führen könnte“, so USTR.

Originaltext: EU, U.S. to Launch Talks on Comprehensive Trade Deal 


Das geplante Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union würde die weltweit größte Wirtschaftspartnerschaft stärken und zur Entwicklung globaler Handelsregeln beitragen

Herausgeber:

US-Botschaft Berlin, Abteilung für öffentliche Angelegenheiten


Freitag, 15. Februar 2013

Deutsche Bundesregierung: Obama sendet Signal an Europa


Truck-Fahrerin im Hamburger Hafen
Das  transatlantische Freihandelsabkommen wäre ein wertvoller Beitrag für mehr Wachstum und Beschäftigung Foto: Sebastian Bolesch


Berlin Mittwoch, 13. Februar 2013

Freihandelsabkommen


Obama sendet Signal an Europa


US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen mit der EU aufzunehmen. Die Bundesregierung unterstützt dies. Denn ein transatlantisches Freihandelsabkommen ist wichtig für mehr Wachstum und Beschäftigung - auf beiden Seiten des Atlantik.

Die Bundesregierung begrüßt die Ankündigung des amerikanischen Präsidenten, Verhandlungen mit der Europäischen Union über eine umfassende, transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft in Angriff zu nehmen.

Wertvoller Beitrag für Wachstum und Beschäftigung

Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte dazu: "Wir begrüßen das klare Bekenntnis Präsident Obamas zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen ausdrücklich. Ein solches Abkommen wäre auch nach Überzeugung der Bundesregierung ein sehr wertvoller Beitrag für mehr Wachstum und Beschäftigung auf beiden Seiten des Atlantik."

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich bereits zu einem Freihandelsabkommen bekannt. 

Vor dem Bundesverband Deutscher Industrie (BDI) sagte sie: "Nichts wünschen wir uns mehr als ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa."

Auch die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich auf ihrem Gipfeltreffen in der vergangenen Woche für rasche Verhandlungen ausgesprochen. 

Vertragsverhandlungen so bald wie möglich

In einer gemeinsamen Erklärung kündigten Präsident Obama, EU-Ratspräsident Herman Van Rompoy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Aufnahme von Verhandlungen über die transatlantische Partnerschaft an. "Die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind jetzt schon die weltweit größten und machen die Hälfte der Weltwirtschaft aus. Das entspricht ungefähr einer Billion Dollar an Waren und Dienstleistungen und fördert Millionen von Arbeitsplätzen", betonten die drei Präsidenten. 

EU-Handelskommissar Karel De Gucht und der EU-Kommissionspräsident begrüßten die Entscheidung zur raschen Aufnahme der Verhandlungen. Noch in der Zeit der irischen Ratspräsidentschaft wolle man mit den Gesprächen beginnen und diese möglichst innerhalb von zwei Jahren abschließen. 

Vorrang habe jedoch ein ehrgeiziges Ergebnis und die Beibehaltung der hohen Sicherheitsstandards für Konsumgüter und Lebensmittel. Bei diesen sensiblen Punkten gäbe zwischen beiden Seiten noch Gesprächsbedarf, so Barroso und De Gucht. 

Ein gemeinsamer Wirtschaftsraum hätte gigantische Ausmaße: Gemeinsam erwirtschaften EU und USA gut 40 Prozent der weltweiten Wertschöpfung und handeln Waren und Dienstleistungen im Wert von 700 Milliarden Euro.



Dienstag, 5. Juni 2012

USA-DEUTSCHLAND: "65 Jahre Marshallplan" von U.S. Botschafter Philip D. Murphy


U.S. Botschafter Philip D. Murphy zum 65. Jahrestag des Marshallplans am 5. Juni 2012

USA-DEUTSCHLAND  65 Jahre Marshallplan

von U.S. Botschafter Philip D. Murphy

BERLIN – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir den Namensartikel von US-Botschafter Philip D. Murphy zum 65. Jahrestag des Marshallplans, der zunächst am 5. Juni 2012 im Berliner Tagesspiegel erschien.

"Heute vor 65 Jahren hielt Außenminister George C. Marshall die Abschlussrede an der Harvard University. 

Diese Reden sollen die Absolventen inspirieren, in die Welt hinauszugehen und Großes zu leisten. 

Seine zwölfminütige Rede inspirierte die Welt, zusammenzurücken und Großes zu leisten. Angesichts der Situation 1947 waren große Taten dringend erforderlich. Nach einem verheerenden Krieg waren Inspiration und andere greifbarere Güter Mangelware.

Auftritt Außenminister Marshall: 

An jenem Junimorgen 1947 kündigte er einen Plan über wirtschaftliche Unterstützung für die zerstörten Länder Europas an. 

Er erklärte, warum es im Interesse der Vereinigten Staaten sei, Europa beim Wiederaufbau zu helfen. 

Das allein war schon bedeutend, aber was den Marshallplan so revolutionär machte, war die völlig neue Art wirtschaftlicher und politischer Zusammenarbeit, denn Kooperation war die Voraussetzung für Unterstützung. 

Viele Länder waren skeptisch, insbesondere, was eine uneingeschränkte Partnerschaft Deutschlands mit dem Westen anging. 

Aber die widrigen Bedingungen im Nachkriegseuropa und die Logik der Wiederaufbaupläne überzeugten sie, wie wichtig Einigkeit war. Und das Ergebnis? Europa hat sich von einem von Krieg und Zwietracht zerrissenen Kontinent zu einer Union von Ländern und Idealen entwickelt, die sich für eine Welt mit mehr Sicherheit, Demokratie und Wohlstand einsetzen.

Heute sind Marshallplan und Erfolg Synonyme. 

Wie oft hören wir Forderungen nach einem neuen Marshallplan für Krisenregionen? 

Es ist aber wichtig, den Marshallplan nicht nur als Finanzspritze zu verstehen. 

Wir erinnern an den Marshallplan als Modell für gemeinsames Handeln. Meines Erachtens ist er ein sinnvolles Modell, das heute ebenso relevant ist wie damals.

Der Marshallplan war kurz- und langfristig eine sinnvolle Investition. Außenminister Marshall richtete seinen Ruf nach Unterstützung der Vereinigten Staaten für das zerstörte Europa an einen Kongress und kriegsmüde Amerikaner, die keine neuen Verpflichtungen eingehen wollten. 

Im Sommer 1947 wendete sich das Blatt langsam. Im Herbst lautete die Frage nicht mehr, ob Hilfe beim Wiederaufbau geleistet würde, sondern wie viel und in welcher Form. In den folgenden vier Jahren erhielten 17 Länder 13,3 Milliarden US-Dollar an Zuschüssen und Darlehen, teils in Form von Lebensmitteln, Rohstoffen und technischer Hilfe. Das entspräche heute mehr als 140 Milliarden US-Dollar. 

Ebenso wie es beim Marshallplan nicht nur um Geld ging, kann auch seine Rendite nicht nur in Zahlen gemessen werden. 

Die Erfahrungen mit dem Marshallplan zeigen, dass sich kluge Investitionen - in Verbindung mit harter Arbeit, guten Ideen, Eigenverantwortung und Engagement für Ideale wie Gleichheit, Freiheit und Chancen - auszahlen. 

Damals und möglicherweise auch heute argumentierten einige, dass die Motive für den Marshallplan nicht rein altruistischer Natur waren. Das stimmt. 

Schon damals hatte man erkannt, was sich in den folgenden 65 Jahren vielfach bestätigt hat - auch hier in Deutschland: 

Unsere gemeinsame Zukunft hängt von wirtschaftlich erfolgreichen und demokratischen Gesellschaften ab – und zwar überall. Daher war der Marschallplan die richtige Entscheidung – für die Vereinigten Staaten, für Europa, für die Welt. 

Außenministerin Clinton formuliert es so: 

„Europa ist der Eckpfeiler des weltweiten amerikanischen Engagements.“

Heute können wir als starke transatlantische Partner die Herausforderungen einer komplexen, globalisierten Welt mit den gleichen Grundsätzen, der gleichen Energie und Zuversicht angehen wie vor 65 Jahren.
An diesem Jahrestag dürfen wir diese Lehre der Vergangenheit nicht vergessen. Wenn wir der Helden der Geschichte – wie George C. Marshall – gedenken, dürfen wir nicht vergessen, dass wir es sind, die die Geschichte der Zukunft schreiben.

Diese Botschaft war die richtige für Harvard 1947, aber sie ist auch die richtige für 2012, in den Vereinigten Staaten oder hier in Deutschland.

Es ist eine Botschaft, an die wir uns alle erinnern sollten".

Herausgeber:

US-Botschaft Berlin, Abteilung für öffentliche Angelegenheiten



Sonntag, 19. Februar 2012

Donnerstag, 23. Juni 2011

Transatlantische Zusammenarbeit gestalten – Gratulation an Harald Leibrecht - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Presse - Pressemitteilungen

Bundesaußenminister Westerwelle hat in Abstimmung mit der Bundeskanzlerin entschieden, dass Harald Leibrecht, neuer Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit wird. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:


„Die transatlantische Gemeinschaft ist auf einem festen Fundament gemeinsamer Werte und Interessen gegründet. Zusammen mit unseren Freunden in den USA und Kanada streben wir danach, dass weltweit mehr und mehr Menschen ihr Leben auf der Grundlage von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten gestalten können. Dafür brauchen wir die Zusammenarbeit über den Atlantik hinweg, die jede Generation neu pflegen und gestalten muss.

Harald Leibrecht vereint in seiner Person enge Bindungen an die USA und weit reichende Erfahrungen vor allem im Bereich des Kulturaustauschs. Auf dieser Grundlage wird er erfolgreich für das transatlantische Verhältnis wirken.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion gratuliert ihm sehr herzlich zu seiner bevorstehenden Ernennung zum Koordinator für die transatlantische Kooperation. Wir freuen uns darauf, ihn bei seiner neuen Aufgabe mit voller Kraft zu unterstützen.

An Hans-Ulrich Klose geht unser Dank dafür, dass er sich in seiner außenpolitischen Arbeit und zuletzt im Amt des Koordinators mit besonderem Einsatz für die transatlantischen Beziehungen engagiert hat.“

Hintergrund:
Seit 1981 gibt es im Auswärtigen Amt den Koordinator für die Zusammenarbeit mit den USA und Kanada. Zuletzt bekleidete Hans-Ulrich Klose bis zu seinem Rücktritt Anfang 2011 dieses Amt.

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Sonntag, 30. Januar 2011

Jeff Zients Will Lead Reorganization of Federal Government | The White House




posted by Dan Pfeiffer


"As the President said in the State of the Union address, winning the future will take doing what we can do now to prepare America to compete in the global economy for decades to come. 

That means out-educating, out-innovating, and out-building our competition; restoring fiscal responsibility to remove the burden of deficits and debt; and reforming our government so that it is more effective, efficient, and open to the American people. 

As the President put it, “We cannot win the future with a government of the past.”

The fact is that we live and do business in the information age, but the last major reorganization of the government happened in the middle of the last century. 

Over the past few decades, there has not been a business or large organization that has not rethought, retooled, and revamped how they did their job to respond to a growing, more competitive global economy and an ever-changing technology landscape. 

Yet too often, it seems that the federal government is stuck in the age of black-and-white television while we are competing in the age of the iPad.

For millions of Americans, this can lead to frustrating encounters trying to get the services you need and a waste of taxpayer dollars. 

For many businesses, it means that they may not have all the assistance they need to compete around the world. 

For instance, we have more than a dozen different agencies involved in exports. 

They all work with well with each other, but this is certainly not the optimal organization or allocation of resources if you were designing a system from scratch.

The US-President believes that we need to reform our government to make it better organized and better equipped to support American competitiveness. 

We want to ensure that we're aligning all of the resources we have into negotiating the best agreements, enforcing our trade rights, supporting our exporters and promoting their products.

That is why the President has asked Jeffrey Zients, our nation’s first Chief Performance Officer (CPO), to lead our reorganization effort. 

Our first focus will be looking at trade and exports to see how we can better reform these functions to give American companies a leg up in the global economy.

For the past two years as CPO and Deputy Director for Management of OMB, Jeff has led our Accountable Government Initiative (AGI), the President’s initiative to make government more efficient and effective, open and responsive. 

On his watch, we have cut government waste, bringing down the amount of improper payments on our way of reducing them by $50 billion by 2012; starting to get rid of unused federal buildings and property; overhauled how IT is purchased and used, saving billions; and deployed the latest technologies to make it easier of people to get the information and services they need from their government.

Jeff’s years of private sector experience means that he brings a unique perspective to his job as CPO and to this new assignment. 

Having been a CEO, management consultant, and entrepreneur, Jeff has a deep understanding of business strategy, process reengineering and operational management. 

In fact, Jeff spent the majority of his career leading two companies that help corporations around the world improve their performance by adopting best management practices. 

The US-President has also asked Lisa Brown to take on a new position and work with Jeff on this endeavor. 

Lisa is currently Assistant to the President and Staff Secretary and previously served as Co-Chair of the Agency Review Working Group for the Obama-Biden Transition Project. 

In these capacities and from her prior government service, she has developed a keen understanding of how the executive branch works. 

Lisa Brown also brings management and legal acumen, having run a national non-profit organization and been a partner at a DC law firm.

Jeff and Lisa will draw on the resources of OMB to launch and run this effort, and they will be reaching out to the business community, experts, those who run these programs, members of Congress, and a wide range of stakeholders and citizens to get their input about how government can be reformed to best work for them. I

know that we all look forward to working with Jeff and Lisa on this important effort and to helping to create a better organized and more effective federal government.

Dan Pfeiffer is the White House's Communications Director
 
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Will 'Win The Future' Be A Winner For Obama? : NPR



Samstag, 29. Januar 2011

German Missions in the United States - Carl Benz's Invention

German Missions in the United States - Carl Benz's Invention

The Car Turns 125

Jan 28, 2011
A young Carl Benz Enlarge image A young Carl Benz (© picture-alliance / dpa) One hundred twenty-five years ago, on January 29, 1886, Carl Benz registered patent number 37435 for his invention, an “automobile fueled by gas,” and thus heralded a new age for mobility with the first car.
Carl Benz was trained as an engineer at the University of Karlsruhe in southwest Germany. After a few post-graduation missteps, Benz found enough success at his machinery company, Benz & Company Rheinische Gasmotoren-Fabrik, to devote a little time to fiddling with his old hobby of creating a “horseless carriage.” As Benz sat tinkering away at his invention in Mannheim, he was unaware that Gottlieb Daimler and Wilhelm Maybach, whose joint firm would eventually merge with Benz's in 1926, were working on similar innovations just about 62 miles away.
Benz atop an early, three-wheeled car. The innovation of a fourth wheel would not come until 1893 Enlarge image Benz atop an early, three-wheeled car. The innovation of a fourth wheel would not come until 1893 (© picture-alliance / dpa) But Benz, in Mannheim, beat them to the patent office with the first of his Motorwagen – basically a very large, motorized tricycle with just 958 cc, 0.8 HP, 600 W and a door-blowing top speed of 16 km/hr (almost ten mph).
Afforded the clarity of hindsight, the magnitude of January 29, 1886 is plain, but at the time Carl's invention was not an instant guarantor of continued success. Automobiles needed engineering improvements before becoming viable transportation. This was one reason for early cars' somewhat sluggish start. A second was that, as difficult as it is for today's mind to imagine a world without its ubiquitous auto, the first cars needed some publicizing before their makers could gin up enthusiasm for them.
Luckily, Carl had his wife, Bertha, who deftly solved both problems with one fell swoop.
The first PR-Rep for the auto industry? Bertha Benz, whose famous Mannheim-to-Pforzheim trek both popularized and improved her husband's invention. Enlarge image The first PR-Rep for the auto industry? Bertha Benz, whose famous Mannheim-to-Pforzheim trek both popularized and improved her husband's invention. (© picture-alliance / dpa) Without Carl's knowledge, his wife planned to drive from Mannheim to visit her mother in Pforzheim. This was unprecedented, because until then cars had only been used for very short distances. Her feat was not easy. For the approximately 60-mile journey, Bertha had to map out stops at pharmacies, the only places she could buy fuel, and perform a number of ad hoc repairs, like unclogging a fuel pipe with a hairpin and insulating a wire with a garter. But arrive she did, after a full day on the road.
Beyond a nice trip, Bertha's intrepid step would prove a boon to both the mechanics of early auto-making and to the business interests of the Benz company. Beginning with the latter, onlookers marveled at the car that attempted such a voyage, creating instant buzz for a vehicle whose stumbles along the way simultaneously suggested mechanical improvements that would lead to better-engineered iterations of the Benz machines.
A Mercedes-Benz SLS AMG E-Cell electric car at the North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit just a few weeks ago. Enlarge image A Mercedes-Benz SLS AMG E-Cell electric car at the North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit just a few weeks ago. (© picture-alliance / dpa) And of course the Benz line, after all its changes, continues to flourish today after a first record of the “horseless carriage” was put to books in 1886.
To commemorate the anniversary, Chancellor Angela Merkel will be the guest of honor at a celebration of Benz's achievement at Mercedes-Benz World in Stuttgart.
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Donnerstag, 27. Januar 2011

Deutscher Außenminister und Vizekanzler Westerwelle: "Russische "START“-Ratifizierung stärkt Abrüstung und Bemühungen um nukleare Nichtverbreitung"




Washington/ Berlin 26.01.2011

Nach der Duma hat heute der russische Föderationsrat der Ratifizierung des START-II-Vertrages zugestimmt.


Der deutsche Bundesaußenminister und Vizekanzler Dr. Guido Westerwelle erklärte dazu am 26. Januar 2011 in Berlin:
"Die russische Zustimmung zum START-II-Vertrag besiegelt einen historischen Schritt in der Abrüstung.


Die vereinbarte Reduzierung strategischer Arsenale ist ein Zeichen an die ganze Welt, dass die beiden größten Kernwaffenstaaten zu ernsthaften Fortschritten bei der nuklearen Abrüstung bereit sind.

Ein so weit reichender Abrüstungsvertrag unterstützt auch die Bemühungen, das internationale System der nuklearen Nichtverbreitung zu stärken. Im Interesse unserer eigenen und der internationalen Sicherheit muss verhindert werden, dass immer mehr Staaten und am Ende gar Terroristen in den Besitz von Atomwaffen kommen.

Ich erhoffe mir von der Vertragsratifizierung gleichermaßen Impulse für Abrüstungsfortschritte in anderen Bereichen, etwa bei den substrategischen Nuklearwaffen oder bei den konventionellen Arsenalen.

Deutschland wird seinen Teil dazu beitragen, damit die globale Abrüstungsagenda weiter vorankommt.“
Read mor here: 

Montag, 17. Januar 2011

German Missions in the United States - Martin Luther King Jr. Legacy Award




Jan 16, 2011
Ambassador Scharioth speaks
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Dr. King's message even inspired many of the East German protestors who brought down the Berlin Wall, Ambassador Scharioth said. (© Germany.info)

 

Dr. Martin Luther King Jr.’s timeless message of courage, hope and nonviolence resonated throughout the United States but also throughout Germany, where he visited in 1964, German Ambassador Klaus Scharioth said this weekend as he was honored as a recipient of the Dr. Martin Luther King Jr. Legacy Award for International Service.

“Dr. King’s life and work became known and admired by Germans in both East and West, when he visited West and East Berlin in 1964,” Ambassador Scharioth said.

“Through his charismatic personality and belief in the power of nonviolence, Dr. King touched the hearts and minds of people on both sides of the Atlantic—and on both sides of the Berlin Wall.”, so Ambassador Scharioth.


The award was presented to Ambassador Scharioth on Sunday, January 16, at the International Salute to the Life and Legacy of Dr. Martin Luther King, Jr, an annual celebration in Washington, DC, honoring international and national figures who embody the legacy and ideals of the civil rights leader.


Ambassador Scharioth with Fellow Honorees and Committee Members
Enlarge image Ambassador Scharioth hosted a dinner for his fellow honorees and for the International Salute Committee on the evening before the award ceremony. Second from left, Dr. Koh, Ambassador Scharioth, Representative Watson, Founding Chairman Brown, Chairwoman Lawson, Secretary General Insulza. (© Germany.info)

As honorary chair of this year’s salute, Ambassador Scharioth hosted a dinner at his residence for his fellow honorees and for the International Salute Committee on Saturday, January 15, which would have been Dr. King’s 82nd birthday.

Guests included fellow honorees former US Representative Diane Watson (D-CA); José Miguel Insulza, Secretary General of the Organization of American States; and Dr. Howard Koh, Assistant Secretary for Health at the US Department of Health and Human Services. Madeline Y. Lawson, Chairwoman of the International Salute Committee and President and CEO of the Institute for the Advancement of Multicultural & Minority Medicine, and Henry H. Brown, Founding Chairman of the International Salute Committee, were also among the honored guests.

In his remarks, Ambassador Scharioth said that Dr. King’s example, especially his philosophy of nonviolent resistance, had a profound effect on the civil rights movements in the East and West, even inspiring many of the East German protestors who brought down the Berlin Wall in 1989.

“It was hope - the unrelenting hope of many East Germans and Eastern Europeans that they might one day be free - and courage - including the enormous courage to peacefully resist violence - it was this hope and courage that tore down walls and fences and brought people together from the East and West,” Ambassador Scharioth said. “It was not tanks.”

Martin Luther King Jr.

Dr. Martin Luther King Jr. was a Baptist pastor who became the leader of the civil rights movement in the United States, promoting nonviolent protests as a means to civil rights reforms. He was named Michael Luther at birth, but his father changed his own name and his son’s name to Martin in recognition of the German Protestant reformer. King came to national prominence by leading the Montgomery Bus Boycott in 1955-56, and from then, with fellow activists and leaders, worked to advance the causes of voting rights, desegregation, labor rights and other rights for blacks. In 1964, a year after he spearheaded the March on Washington and in the same year the Civil Rights Act of 1964 was enacted, King was awarded the Nobel Peace Prize, becoming at age 35 the youngest recipient of the prize. Martin Luther King Jr. was assassinated on April 4, 1968, in Memphis. The first national holiday in the United States celebrating the life of the civil rights leader was observed twenty-five years ago.
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