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Donnerstag, 18. März 2010

BMJ: Treffen Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger mit Erzbischof Zollitsch ist am 15. April 2010 in Berlin

Missbrauchsskandal: Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. (Papst-Brief) wird am Samstag, den 20. März 2010, veröffentlicht

Rom/ Köln : Die katholische Kirche in Deutschland rechnet mit strengen Vorgaben von Papst Benedikt XVI. zum Missbrauchsskandal.

Morgen wird der Hirtenbrief von Benedikt XVI. unterzeichnet und laut Vatikan am Samstag , den 20. März 2010, veröffentlicht.

Der Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. ist an die irischen Bischöfe gerichtet, soll aber auch Konsequenzen aus den vielen Missbrauchsfällen in Deutschland ziehen.

Die Bischöfe in Bayern fordern jetzt eine generelle juristische Meldepflicht bei jedem Verdacht auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger in der Kirche.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger begrüßte den Vorstoß der bayerischen Bischöfe, die im oberfränkischen Vierzehnheiligen tagten.

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, werden am 15. April 2010 in Berlin in den Räumen des Bundesjustizministeriums zu einem Gespräch zusammen treffen.



Montag, 22. Februar 2010

Westerwelle legt nach | RP ONLINE

Westerwelle legt nach | RP ONLINE

In der Debatte um Hartz IV hat FDP-Chef Guido Westerwelle nachgelegt. Junge Sozialleistungsempfänger sollten auch zum Schneeräumen eingesetzt werden, forderte er in der "Bild am Sonntag".

Zugleich sprach Westerwelle sich dafür aus, das Abgaben- und Steuersystem zu ändern, das bei "niedrigen Einkommen zu früh und zu kräftig zupackt".

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, warf Westerwelle vor, Vorurteile über Hartz-IV-Bezieher zu verbreiten.

Vorsichtige Kritik kam auch aus den eigenen Reihen. "Klar ist, dass die FDP nicht mehr als Ein-Thema-Partei wahrgenommen werden will", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger der Rheinischen Post: "Wir Liberale haben überzeugende Konzepte für die Bildungs-, Bürgerrechts- und Gesellschaftspolitik. Diese werden wir wieder stärker herausstellen.", so die Bundesjustizministerin.