USA: Vorwürfe gegen den Vatikan reißen nicht ab
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Die Vorwürfe gegen ranghohe Mitarbeiter des Vatikan, Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche vertuscht zu haben, reißen nicht ab.
Der Anwalt eines Missbrauchsopfers aus dem US-Bundesstaat Minnesota sagte, ein Priester arbeitete in den vergangenen fünf Jahren in katholischen Schulen in Indien, obwohl er in den USA zwei Mädchen sexuell belästigt haben soll.
Ein für den Vatikan tätiger US-Anwalt sagte, die katholische Kirche unterstütze die US-Behörden bei dem Bemühen um die Auslieferung des verdächtigen Geistlichen.
Priester Joseph Jeyapaul steht im Verdacht, sich im Bistum Crookston in Minnesota zwei jugendlichen Mädchen unsittlich genähert zu haben.
Die Vorwürfe kamen allerdings erst ans Licht, als Jeyapaul das Land bereits verlassen hatte.
Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Bischof Victor Balke die Glaubenskongregation im Vatikan und auch Jeyapauls Vorgesetzte in Indien 2005 über die Anschuldigungen in Kenntnis setzte. Dabei warnte er, dass der Geistliche ein „ernsthaftes Risiko“ für junge Mädchen in seiner neuen Gemeinde darstellen könnte.
Der Vatikan ordnete den Unterlagen zufolge lediglich eine Überwachung Jeyapauls durch den zuständigen Bischof an.
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Die Vorwürfe gegen ranghohe Mitarbeiter des Vatikan, Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche vertuscht zu haben, reißen nicht ab.
Der Anwalt eines Missbrauchsopfers aus dem US-Bundesstaat Minnesota sagte, ein Priester arbeitete in den vergangenen fünf Jahren in katholischen Schulen in Indien, obwohl er in den USA zwei Mädchen sexuell belästigt haben soll.
Ein für den Vatikan tätiger US-Anwalt sagte, die katholische Kirche unterstütze die US-Behörden bei dem Bemühen um die Auslieferung des verdächtigen Geistlichen.
Priester Joseph Jeyapaul steht im Verdacht, sich im Bistum Crookston in Minnesota zwei jugendlichen Mädchen unsittlich genähert zu haben.
Die Vorwürfe kamen allerdings erst ans Licht, als Jeyapaul das Land bereits verlassen hatte.
Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Bischof Victor Balke die Glaubenskongregation im Vatikan und auch Jeyapauls Vorgesetzte in Indien 2005 über die Anschuldigungen in Kenntnis setzte. Dabei warnte er, dass der Geistliche ein „ernsthaftes Risiko“ für junge Mädchen in seiner neuen Gemeinde darstellen könnte.
Der Vatikan ordnete den Unterlagen zufolge lediglich eine Überwachung Jeyapauls durch den zuständigen Bischof an.
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