Mittwoch, 7. Juli 2010

OECD-Beschäftigungsausblick 2010 für Deutschland

OECD-Beschäftigungsausblick 2010 für Deutschland

Flexible Arbeitszeitregelungen und Kurzarbeit helfen deutschem Arbeitsmarkt durch die Weltwirtschaftskrise

Erleichterte Kurzarbeiterregelung sollte auslaufen, wenn Aufschwung an Fahrt gewinnt - Erwerbsbeteiligung von Älteren und von Frauen angesichts des demografischen Wandels noch zu gering

(Berlin/Paris – 7. Juli 2010) In Deutschland hat der Arbeitsmarkt die weltweite Wirtschaftskrise deutlich besser überstanden als in den meisten anderen OECD-Ländern. Ein nach wie vor hoher Anteil an Langzeitarbeitslosen und die Notwendigkeit, angesichts des demografischen Wandels, die Erwerbsbeteiligung von Älteren und von Frauen zu erhöhen, stellen die Arbeitsmarktpolitik aber weiter vor große Herausforderungen. Dies geht aus dem aktuellen Beschäftigungsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der heute in Paris vorgestellt wurde.

So hat sich in Deutschland, anders als in den meisten anderen OECD-Ländern, die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Monaten weiter entspannt und die Arbeitslosenquote (nach ILO-Standard) liegt nun deutlich unter dem OECD-Schnitt. Vor allem flexible Arbeitszeitregelungen in den Betrieben, aber auch die Kurzarbeiterregelung haben einen Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Die Kurzarbeit trug ungefähr ein Viertel zur Reduzierung der Arbeitszeit bei.

Nach Schätzungen der OECD wurden bis zum 3. Quartal 2009 rund 200.000 Arbeitsplätze durch Kurzarbeit erhalten. Dem stehen insgesamt rund 350.000 Arbeitnehmer (Vollzeitäquivalent) gegenüber, die bis dahin von dieser Regelung profitierten. Ein nicht unerheblicher Teil der Kurzarbeiter hätte somit auch ohne die öffentlichen Zuschüsse ihren Arbeitsplatz nicht verloren. Dennoch scheinen die Mitnahmeeffekte bei der Kurzarbeit im Vergleich zu anderen Formen der Lohnsubvention gering.

Trotz der Bemühungen Weiterbildung im Rahmen der Kurzarbeit attraktiver zu machen, haben weniger als zehn Prozent der Kurzarbeiter tatsächlich an Trainingsprogrammen teilgenommen. Höhere Teilnahmequoten erreichten nur Länder, in denen die Teilnahme an Training während der Kurzarbeit verbindlich vorgeschrieben war. Gleichzeitig wurde Kurzarbeit vor allem von Arbeitnehmern in unbefristeten Normalarbeitsverhältnissen in Anspruch genommen. Die Teilnahme von Mitarbeitern von Zeitarbeitsfirmen war dagegen nur sehr begrenzt. In sofern hat die Kurzarbeit zu einer weiteren Segmentierung des deutschen Arbeitsmarktes beigetragen.

Es ist noch zu früh, um die Auswirkungen der Kurzarbeit auf den Aufschwung und den langfristigen Strukturwandel abzuschätzen. Dennoch sollten die erleichterten Regeln für die Kurzarbeit wieder auslaufen, sobald der Aufschwung an Fahrt gewinnt. Dies ist besonders in Deutschland von großer Bedeutung, da hier gemessen an OECD-Standards der Arbeitsmarkt besonders rigide ist.

Langzeitarbeitslosigkeit geht zurück, bleibt im OECD-Vergleich aber auf hohem Niveau

Trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren bleiben in Deutschland Arbeitslose deutlich länger ohne Beschäftigung als in anderen Ländern. So waren in Deutschland 2009 knapp 62 Prozent der Arbeitslosen länger als sechs Monate ohne Beschäftigung (nach ILO-Standard). Innerhalb der OECD war der Anteil der Langzeitarbeitslosen nur noch in der Slowakei, Ungarn und in Portugal höher. Im OECD-Mittel lag der Anteil der Langzeitarbeitslosen dagegen nur bei rund 40 Prozent. In Deutschland waren 2009 sogar 45 Prozent der Arbeitslosen länger als zwölf Monate ohne Beschäftigung. Im OECD-Mittel waren es dagegen nur 23 Prozent.

Zielgerichtete Aktivierung, wie sie mit den Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre begonnen wurde, kann helfen, Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen. Gleichzeitig sollte Deutschland die finanziellen Anreize zur Aufnahme einer existenzsicherenden Beschäftigung erhöhen. Im internationalen Vergleich erscheint dabei nicht die Höhe der Transfers problematisch sondern deren Entzug bzw. die Belastung mit Abgaben, wenn Arbeitslose eine über geringfügige Beschäftigung hinausgehende Erwerbstätigkeit aufnehmen.

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen lag 2009 in Deutschland bei rund 65 Prozent und damit deutlich über dem OECD-Mittel von 56 Prozent. In den nordischen Ländern aber auch in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz liegt die Erwerbsbeteiligung von Frauen allerdings noch höher. Charakteristisch für die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland ist der hohe Teilzeitanteil. Innerhalb der OECD arbeitet nur in den Niederlanden und in der Schweiz ein größerer Anteil der Frauen Teilzeit. Nur rund 40 Prozent der Frauen (15 bis 64 Jahre) in Deutschland arbeiten Vollzeit. In 19 der 31 OECD-Länder liegt die Vollzeiterwerbsquote bei Frauen höher.

Steuer- und Abgabensystem machen Vollzeittätigkeit für Zweitverdiener unattraktiv

Besonders verheiratete Frauen haben in Deutschland kürzere Arbeitszeiten als im OECD-Schnitt und das unabhängig davon, ob sie Kinder betreuen oder nicht. Ein Grund dafür dürfte sein, dass in Deutschland aufgrund von Ehegattensplitting, beitragsfreier Mitversicherung in der Krankenkasse und der Subventionierung von Minijobs für den Zweitverdiener nur geringe finanzielle Anreize bestehen, eine Vollzeitbeschäftigung aufzunehmen. In der Tat bleibt in kaum einem anderen OECD-Land netto weniger übrig, wenn in einem Paarhaushalt ein Zweitverdiener mit geringem Stundenverdienst von Teilzeit auf Vollzeit wechselt.

In den vergangenen Jahren hat in Deutschland die Erwerbsbeteiligung von Älteren kontinuierlich zugenommen. Das Beschäftigungsniveau der 55 bis 64-Jährigen bleibt aber insgesamt sowie im Verhältnis zur Erwerbsbeteiligung in der Gesamtwirtschaft hinter der Spitzengruppe in der OECD zurück. So waren in Deutschland von den 25 bis 55-Jährigen gut 80 Prozent erwerbstätig. Das waren etwa sechs Prozentpunkte weniger als beim Spitzenreiter Schweiz. Bei den 55 bis 64-Jährigen lag die Beschäftigungsquote in Deutschland bei 56 Prozent. In der Schweiz waren es dagegen 68 Prozent und damit zwölf Prozentpunkte mehr als in Deutschland. In Norwegen, Schweden oder Neuseeland lag die Beschäftigungsquote der Älteren sogar noch höher.

Dabei ist auffällig, dass in Deutschland im Vergleich zu Norwegen, Schweden oder der Schweiz bei Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung die Erwerbsquote der Älteren besonders deutlich unter der der Prime Age Gruppe (25 bis 54-Jährige) liegt. Ein Grund dafür dürfte sein, dass in Deutschland berufliche Qualifikationen mit zunehmendem Alter sich stärker entwerten als in den Ländern, in denen auch Menschen in höherem Alter hohe Erwerbsquoten aufweisen.

Grafiken zur Studie finden Sie unter:

http://www.oecd.org/dataoecd/14/19/45603941.xls

Weitere Informationen zum OECD-Beschäftigungsausblick 2010 finden Sie auf unserer Internetseite unter:

http://www.oecd.org/de/beschaeftigungsausblick.

OECD-Beschäftigungsausblick 2010

OECD-Beschäftigungsausblick 2010 für Österreich

Österreichs Arbeitsmarkt trotzt der Wirtschaftskrise - Erwerbstätigkeit bei Älteren bleibt aber gering

(Berlin/Paris – 7. Juli 2010) In Österreich hat der Arbeitsmarkt die weltweite Wirtschaftskrise besser überstanden als in den meisten anderen OECD-Ländern. Allerdings stellt die nach wie vor geringe Erwerbsbeteiligung von Älteren die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik weiter vor große Herausforderungen. Dies geht aus dem aktuellen Beschäftigungsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der heute in Paris vorgestellt wurde.

So ist in Österreich die Arbeitslosigkeit (nach ILO-Standard) zwischen April 2008 und April 2010 von 3,7 auf 4,1 Prozent der Erwerbsbevölkerung gestiegen. Im gesamten OECD-Raum stieg die Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum vom 5,7 auf 8,7 Prozent. Vor allem ein Rückgang der Arbeitszeit pro Beschäftigten in den Betrieben hat in Österreich einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert.

Allerdings weist der österreichische Arbeitsmarkt im OECD-Vergleich erheblich Defizite bei der Erwerbsbeteiligung von Älteren auf. Zwar ist, wie in den meisten anderen OECD-Ländern die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren gestiegen, sie liegt aber nach wie vor deutlich unter dem OECD-Schnitt. So waren 2009 im OECD-Mittel rund 55 Prozent der 55 bis 64-Jährigen erwerbstätig, in Österreich waren es dagegen nur 41 Prozent. In der Schweiz waren 2009 sogar 68 Prozent der 55 bis 64-Jährigen erwerbstätig. Auffällig ist in Österreich auch der hohe Abstand zur Erwerbsbeteiligung der Prime Age Gruppe der 25 bis 54-Jährigen, die zu 84 Prozent einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Nur in Polen, Belgien und Frankreich bricht die Erwerbstätigkeit bei den Älteren in ähnlichem Maße ein wie in Österreich.

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen lag 2009 in Österreich bei rund 66 Prozent und damit deutlich über dem OECD-Mittel von 56 Prozent. In den nordischen Ländern, aber auch in den Niederlanden und der Schweiz, liegt die Erwerbsbeteiligung von Frauen allerdings noch höher. Charakteristisch für die Erwerbstätigkeit von Frauen in Österreich ist der hohe Teilzeitanteil. Rund 32 Prozent der Frauen in Österreich arbeiten Teilzeit, im OECD-Mittel sind es nur 26 Prozent. Bei den Männern lag in Österreich die Teilzeitquote mit 6,7 Prozent dagegen deutlich unter dem OECD-Mittel von 8,4 Prozent.

Grafiken zur Studie finden Sie unter http://www.oecd.org/dataoecd/14/19/45603941.xls

Weitere Informationen zum OECD-Beschäftigungsausblick 2010 finden Sie auf unserer Internetseite unter www.oecd.org/de/beschaeftigungsausblick.


Jones Lang LaSalle GmbH: Kölner Schildergasse ist der Champion unter Deutschlands bestbesuchten Einkaufsstraßen

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OECD-Beschäftigungsausblick 2010 für die Schweiz

OECD-Beschäftigungsausblick 2010 für die Schweiz

Arbeitsmarkt in der Schweiz übersteht Wirtschaftskrise vergleichsweiese gut

(Berlin/Paris – 7. Juli 2010) In der Schweiz hat der Arbeitsmarkt die weltweite Wirtschaftskrise besser überstanden als in den meisten anderen OECD-Ländern. Dies geht aus dem aktuellen Beschäftigungsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der heute in Paris vorgestellt wurde.

So ist in der Schweiz die Arbeitslosigkeit (nach ILO-Standard) zwischen dem ersten Quartal 2008 und ersten Quartal 2010 von 3,5 auf 4,5 Prozent der Erwerbsbevölkerung gestiegen. Im gesamten OECD-Raum stieg die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum vom 5,7 auf 8,7 Prozent.

Die geringe Arbeitslosigkeit in der Schweiz geht einher mit einer hohen Erwerbsbeteiligung bei Männern wie bei Frauen. So waren 2009 in der Schweiz rund 84 Prozent der Männer zwischen 15 und 64 Jahren erwerbstätig. Das ist die höchste Erwerbsquote innerhalb der OECD. Im OECD-Mittel waren es 73 Prozent. Auch die Frauenerwerbsquote ist in der Schweiz mit knapp 74 Prozent im internationalen Vergleich sehr hoch. Nur in Island und Norwegen ist der Anteil der erwerbstätigen Frauen an der Gesamtbevölkerung noch höher. Im OECD-Schnitt sind 56 Prozent der Frauen erwerbstätig.

Allerdings ist in der Schweiz mit 46 Prozent der Anteil der Frauen, die nur Teilzeit arbeiten sehr groß. Im OECD-Mittel sind es nur 26 Prozent. Entsprechend liegt die Vollzeiterwerbsquote bei Frauen in der Schweiz mit knapp 40 Prozent leicht unter dem OECD-Durchschnitt von 42 Prozent. Von den Männern arbeiten in der Schweiz nur 9,2 Prozent Teilzeit. Im OECD-Mittel sind es 8,4 Prozent.

Auch die Erwerbsbeteiligung der 55 bis 64Jährigen ist in den vergangen Jahren gestiegen und lag auch 2009 mit gut 68 Prozent deutlich höher als im OECD-Durchschnitt von 54,5 Prozent. Sie geht allerdings insbesondere bei Frauen gegenüber der Prime Age Gruppe der 25 bis 54Jährigen etwas stärker zurück als in anderen Ländern mit einer insgesamt ähnlich hohen Erwerbsquote wie die Schweiz.

Grafiken zur Studie finden Sie unter

http://www.oecd.org/dataoecd/14/19/45603941.xls

Weitere Informationen zum OECD-Beschäftigungsausblick 2010 finden Sie auf unserer Internetseite unter

http;//www.oecd.org/de/beschaeftigungsausblick

Dienstag, 6. Juli 2010

Welcome to HYUNDAI, Official 2010 FIFA World Cup™ Partner

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Health Care

Good morning,

Last week, we launched a first-of-its-kind website that makes it easier to find health care coverage and clearly explains how new rules like the Patient’s Bill of Rights in the Affordable Care Act will benefit you, your family, or your business.

Take health care into your own hands.  Visit HealthCare.gov

While technology has made it easier to search for plane tickets or to find the right apartment, shopping for private health insurance plans has remained difficult for too long. HealthCare.gov takes some of the mystery out of shopping for health insurance.

Just answer a few easy questions, and HealthCare.gov will provide all the coverage options that are right for you, including public and private health insurance tailored to your age, location, and health needs. The site also helps Americans make informed decisions about health care coverage by offering easy to understand information about new benefits and protections for individuals, families and employers.

The site is easy to use and comprehensive, and it’s only going to get better. Throughout the site, there are places to ask questions and give feedback, and the team at the Department of Health and Human Services will be responding to common questions and updating content based on your feedback. In October, the site will include information on the price of health insurance plans and we’ll be adding other new features like tools to help you stay healthy and a database of hospital quality ratings.

The launch of HealthCare.gov is just one of many steps we have taken to strengthen the health care system for all Americans since President Obama signed the Affordable Care Act into law. Here are a few others:

  • Parents can now rest a little easier knowing that insurance companies will be prohibited from denying children coverage because of a preexisting condition or putting a cap on the amount of benefits that will be paid in lifetime;
  • Young adults up to age 26 without insurance will be able to get on their parent’s plan;
  • Seniors hitting a gap in Medicare prescription drug coverage known as the “donut hole” are getting $250 checks; and
  • Small businesses are now eligible for tax credits to help them afford coverage for employees.

But there is much more to be done. Be sure to check out HealthCare.gov regularly to stay current about benefits available to you and informed about what’s ahead.

Sincerely,

Nancy-Ann DeParle
Director, White House Office of Health Reform

P.S. Tomorrow, Secretary of Health and Human Services Kathleen Sebelius will be answering your questions about HealthCare.gov and the Affordable Care Act at 12 noon EDT. You can submit your questions head of time at: http://www.youtube.com/whitehouse

Visit WhiteHouse.gov

South Africa Tourism - The 2010 Event

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Südafrikanische Botschaft Berlin - FIFA WM 2010

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SUPERillu.de | Thilo Sarrazin analysiert die Währungsunion - So lief das mit der D-Mark wirklich

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Bundesgesundheitsminister Rösler: Gesundheitssystem wird wetterfest - Portal Liberal, FDP -

Bundesgesundheitsminister Rösler: Gesundheitssystem wird wetterfest - Portal Liberal, FDP -

(06.07.2010) Die christlich-liberale Koalition hat sich auf ein umfassendes Maßnahmen-Paket zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung verständigt. "Sie hat damit ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis gestellt", erklärte Gesundheitsminister Philipp Rösler bei der Vorstellung des Pakets.

SchwindvonEgelstein.de-Imagefilm2010.flv

Imageberaterin: „Wulff könnte der deutsche Obama sein“ - Bundespräsidentenwahl - FOCUS Online

Imageberaterin: „Wulff könnte der deutsche Obama sein“ - Bundespräsidentenwahl - FOCUS Online

Der Bundespräsident: Bundespräsident Christian Wulff reist in dieser Woche nach Straßburg, Paris und Brüssel

Bundespräsident Christian Wulff wird bereits an diesem Mittwoch, 7. Juli 2010, zu seiner ersten Auslandsreise aufbrechen. Am Mittag wird der Bundespräsident im französischen Straßburg zuerst mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, zusammentreffen. Danach reist der Bundespräsident weiter nach Paris. Dort ist am späten Nachmittag ein Zusammentreffen mit dem Präsidenten der Französischen Republik, Nicolas Sarkozy, geplant.

Am Donnerstag wird der Bundespräsident in Brüssel erwartet. Am Vormittag wird er dort Gespräche mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, sowie dem Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, führen. Am Nachmittag wird Bundespräsident Wulff mit dem Generalsekretär der NATO, Anders Fogh Rasmussen, zusammentreffen. Im Anschluss ist ein Gespräch mit dem belgischen Premierminister Yves Leterme vorgesehen, der am 1. Juli den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen hat.

Am Dienstag kommender Woche wird Bundespräsident Wulff dann nach Warschau reisen und dort den neu gewählten polnischen Präsidenten, Sejmmarschall Bronislaw Komorowski, zum Gespräch treffen.

Hinweis für die Redaktionen:
Aufgrund der Kürze der Zeit ist eine Mitreise von Journalisten zu den Besuchen des Bundespräsidenten in Straßburg, Paris, Brüssel und Warschau nicht möglich.