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Montag, 16. April 2012

Dirk Niebel gratuliert Jim Yong Kim

Berlin – Der Rat der Exekutivdirektoren der Weltbank hat heute den US-Amerikaner Jim Yong Kim als Nachfolger des scheidenden Weltbankpräsidenten Robert Zoellick ausgewählt. Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, erklärte dazu:
„Ich gratuliere Jim Yong Kim zum Amt des Weltbankpräsidenten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Jim Yong Kim und bin sicher, dass Deutschland die enge, vertrauensvolle und innovative Kooperation mit der Weltbank und seiner Leitung wird fortsetzen können. Zugleich danke ich den unterlegenen Bewerbern für ihre Beteiligung. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer eine stärkere Rolle für sich in der Weltbank reklamieren.
Die Weltbank ist eine zentrale Einrichtung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Sie spielt mit ihrer Finanzkraft, aber auch als Wissensbank eine entscheidende Rolle in der Kooperation mit Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Bundesregierung erwartet vom neuen Weltbankpräsidenten, dass er den Reformpfad der Weltbank konsequent fortsetzt. Dazu gehört insbesondere eine noch stärkere Orientierung an Wirksamkeit und Resultaten.“
Die Weltbankgruppe besteht aus mehreren Institutionen, unter anderem der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Deutschland ist dort seit 1952 Mitglied und drittgrößter Anteilseigner. Der Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, ist deutscher Gouverneur der Weltbankgruppe.
Mehr Informationen finden Sie unter: 
und 

Sonntag, 26. Februar 2012

Deutsche und internationale Mitarbeiter vorerst aus afghanischen Ministerien und Behörden abgezogen






Das vor Ort ansässige Risk Management Office der Bundesregierung hat heute (Sonntag) Morgen verfügt, alle deutschen bzw. internationalen Experten in afghanischen Behörden und Ministerien im Raum Kabul bis auf weiteres abzuziehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die Bundesregierung auf den gestrigen Vorfall im Kabuler Innenministerium, bei dem zwei ranghohe US-Militärberater vom einem afghanischen Polizisten erschossen worden waren.

Diese Regelung betrifft alle deutschen bzw. internationalen Experten, die im Auftrag der Bundesregierung die afghanischen Regierung beraten und ihrer täglichen Arbeit unmittelbar in den Behörden und Ministerien nachgehen. 

Insgesamt betroffen sind rund 50 Mitarbeiter. 

Die Regelung gilt, bis hinreichend Klarheit über die Hintergründe des gestrigen Vorfalls im Innenministerium besteht.

Dazu erklärt der Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel: „Es handelt sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme mit Augenmaß. Die Sicherheit unserer Experten vor Ort hat oberste Priorität. Klar ist aber auch: Wir stehen fest zu unserem Engagement in Afghanistan. Sobald sich die Lage wieder beruhigt hat, werden die betroffenen Mitarbeiter ihre Arbeit selbstverständlich wieder aufnehmen. Denn sie leisten einen wertvollen Beitrag, indem sie die afghanische Regierung beim Wiederaufbau des Landes unterstützen“, so Dirk Niebel.

Derzeit sind in Afghanistan rund 2000 Experten für die staatlichen Durchführungsorganisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Einsatz, davon 339 entsandte internationale Fachkräfte.