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Dienstag, 16. Februar 2010

Psychologe attestiert Westerwelle «Meisterwerk der Klientel-Rhetorik» +++ derNewsticker.de +++

Psychologe attestiert Westerwelle «Meisterwerk der Klientel-Rhetorik»

Psychologen halten die umstrittene Sozialstaatsschelte von FDP-Chef Guido Westerwelle für parteitaktisch clever. «Westerwelle bedient geschickt die Stammwähler der FDP mit ihrem Selbstbild», sagte der Experte für politische Psychologie an der Universität Hamburg, Thomas Kliche, im Gespräch mit sueddeutsche.de.

Unter handwerklichen Gesichtspunkten liefere Dr. Guido Westerwelle "Meisterwerke der Klientel-Rhetorik", so Kliche.

«Lange gab es in der deutschen Politik keine so erfolgreiche Positionierung und Polarisierung in der Öffentlichkeit», analysierte Kliche weiter. «In dieser Hinsicht ist Westerwelle der Beste seit Franz Josef Strauß.»

Quelle: dernewsticker.de





Montag, 15. Februar 2010

Presseportal: Der Tagesspiegel - Der Tagesspiegel: Arnuf Baring: "Nicht die FDP, sondern zahlreiche Deutsche sind stockkonservativ in dem Sinne, dass sie unbedingt den bestehenden, unmäßigen Sozialstaat verteidigen wollen."

Presseportal: Der Tagesspiegel - Der Tagesspiegel: Arnuf Baring: "Nicht die FDP, sondern zahlreiche Deutsche sind stockkonservativ in dem Sinne, dass sie unbedingt den bestehenden, unmäßigen Sozialstaat verteidigen wollen."

Berlin - Der Historiker und Publizist Arnulf Baring hat den Kurs von FDP-Parteichef verteidigt. Im "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe) sagte Baring: "Der Mann hat eine ganz wichtige Frage aufgeworfen. Indem man seine Tonlage kritisiert, kann man eine inhaltliche Auseinandersetzung vermeiden." Baring kritisierte, dass "unser Land seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse lebt. Wir haben inzwischen, abgesehen von der FDP, nur noch Sozialstaatsparteien, die die Umverteilung für unser wichtigstes, allein maßgebliches Staatsziel halten". Nicht die FDP sei konservativ oder populistisch, "sondern zahlreiche Deutsche sind stockkonservativ in dem Sinne, dass sie unbedingt den bestehenden, unmäßigen Sozialstaat verteidigen wollen".

Quelle: Berliner Tagesspiegel (Ausgabe vom 16. Februar 2010)