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Mittwoch, 24. März 2010

Deutsches Bundesjustizministerium: Runder Tisch der Bundesregierung: Wichtiges Signal an die Mißbrauchsopfer

BMJ: Runder Tisch der Bundesregierung: Wichtiges Signal an die Mißbrauchsopfer

Heute ist ein wichtiger Tag für die zahlreichen Opfer der Missbrauchsfälle, die in den letzten Wochen bekannt geworden sind.

Das Leid der Opfer sexuellen Missbrauchs, das teilweise weit in die Vergangenheit zurückreicht, erfordert die Anstrengungen Aller. Zivilgesellschaftliche Akteure und politische Verantwortungsträger müssen hier gemeinsam handeln.

Der Runde Tisch wird nun sowohl der Prävention wie auch in der Aufklärung und Aufarbeitung dienen. "Differenzieren und genau hinsehen" ist dabei die Leitlinie. Unbeschadet der Tatsache, dass das Leid der Opfer nicht aufgewogen werden kann, werden wir auch die immateriellen und materiellen Fragen diskutieren.

Zur Aufklärung gehört die Aufarbeitung der Vergangenheit. Zu einem Blick nach vorne gehört der Blick zurück. Aufarbeitung und Prävention werden jetzt gemeinsam und zügig in der Bundesregierung angegangen. Als Justizministerin lege ich dabei besonderes Augenmerk auf die Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs. Der heutige Startschuss für den Runden Tisch ist ein wichtiges Signal für die Opfer, das ihre Interessen in der Bundesregierung Gehör finden.

Einrichtungen, denen Kinder und Jugendliche vertrauensvoll zur Obhut anvertraut werden, haben eine ganz besondere Verantwortung. Die schockierenden Enthüllungen der vergangenen Wochen legen den Schluss nahe, dass in einer Reihe von Einrichtungen dieser Verantwortung in der Vergangenheit nicht hinreichend Rechnung getragen wurde.

Besonders freue ich mich, dass wir mit Christine Bergmann eine unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle berufen können, die jahrelange Erfahrung, Regierungsverantwortung und die notwendige soziale Kompetenz miteinander verbindet.

Zum Hintergrund:

Das Bundeskabinett hat heute die Einrichtung eines Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich" zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs beschlossen. Das Gremium soll sich bereits am 23. April konstituieren.

Die Einrichtung des Gremiums war von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vorgeschlagen und von Familienministerin Annette Schavan sowie Bildungsministerin Kristina Köhler aufgenommen worden. Die Kabinettsvorlage wurde gemeinsam von den drei Bundesministerinnen eingebracht.

Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle wird Bundesfamilienministerin a.D. Dr. Christine Bergmann.

Montag, 15. Februar 2010

Podiumsdiskussion in Berlin-Schöneberg am 18.2.2010: Trennungsväter- Welche Rechte haben unverheiratete Väter nach der Trennung?

Einladung zur Veranstaltung:

Trennungsväter- Welche Rechte haben unverheiratete Väter nach der Trennung ?

am

18. Februar 2010 um 19 Uhr 30

im:

Rathaus Schöneberg, Casino auf der 2. Etage, John F. Kennedy Platz 1, 10825 Berlin


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

wenn Beziehungen auseinander gehen, stellt sich oftmals die Frage nach der Sorge für die gemeinsamen Kinder, gerade wenn die Eltern nicht miteinander verheiratet waren.

Während die Situation der Mütter in solchen Konstellationen häufig im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit steht, ist ein weniger beachtetes Problemfeld die Lage derjenigen Väter, die sich über die Zahlung von Unterhaltsbeiträgen hinaus um ihre Kinder kümmern möchten.

Diese Problematik ist schon lange bekannt, doch eine Verbesserung der Lage der Trennungsväter hat bisher keine Bundesregierung in Angriff genommen.

Zur Erörterung des Sachverhaltes und dem Aufzeigen von Änderungsnotwendigkeiten möchten wir Sie daher herzlich zu einer Podiumsdiskussion in das :

Berliner Rathaus Schöneberg
John F. Kennedy Platz 1
10825 Berlin

am 18. Februar 2010 zu 19:30 Uhr, "Casino" 2. Etage einladen.

Zur Podiumsdiskussion zugesagt haben:

• Herr Gerrit Stein, Ministerialdirektor (Bundesministerium der Justiz)

• Herr Reinhard Walther, Regionalleiter der Region Schöneberg- Süd (Bezirksamt
Tempelhof- Schöneberg
)

• Frau Elke Likoy (Gruppe für Alleinerziehende ANAZ Berlin)

• Frau Elisabeth Küppers, Projektleiterin (Verband alleinerziehender Mütter
und Väter, Landesverband Berlin e.V.)

• Herr Rainer Sonnenberger (Väteraufbruch für Kinder Berlin- Brandenburg e.V.)

• Moderation : Jörg Hackenberger ( Stellv. Vorsitzender der FDP –Fraktion der
Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof – Schöneberg
)

Sie sind herzlich einladen, mitzudiskutieren und Ihre Fragen an die Mitglieder des Podiums zu richten.

Wenn Sie anschließend mit uns den Abend im Taverna Kos in der Belziger Straße 68 gemütlich ausklingen lassen mögen, freuen wir uns umso mehr.

Mit freundlichen Grüßen