Dienstag, 15. Mai 2012

Auch deutsche Regierung will "partnerschaftlichen Umgang von Verwaltung und Bürgern" stärken

Berlin 15. Mai 2012: (hib/STO) Die Bundesregierung will nach eigenen Angaben den „offenen und partnerschaftlichen Umgang von Verwaltung und Bürgern“ stärken. Im Rahmen des Projektes Open Government aus dem Regierungsprogramm „Vernetzte und transparente Verwaltung“ würden „größere Transparenz, bessere Teilhabe und verstärkte Kooperation angestrebt“, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/9374) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/9245). Die Basis für mehr Transparenz und Teilhabe bildeten offene Informationen und Daten. Soweit nicht rechtliche Gründe entgegenstünden, sollten diese Daten in leicht zugänglicher und standardisierter Form öffentlich bereitgestellt werden. 

Open Government sei „als Ziel in der Nationalen E-Government-Strategie fest verankert“, heißt es in der Vorlage weiter.

Auf dem fünften Nationalen IT-Gipfel sei eine „ebenenübergreifende Open-Data-Plattform“ verabredet worden. Der IT-Planungsrat beschloss den Angaben zufolge „außerdem im Juni 2011, dass transparentes Regierungs- und Verwaltungshandeln mit geeigneten Maßnahmen der Informationstechnik und des E-Government gefördert werden sollen. Im Oktober 2011 habe der IT-Planungsrat zudem das Projekt „Förderung des Open Government“ als eines von sieben Steuerungsprojekten aus dem Schwerpunktprogramm zur Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie beschlossen.

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Donnerstag, 10. Mai 2012

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Staatsministerin im Bundeskanzleramt Böhmer fordert zum Muttertag mehr Rentengerechtigkeit für Mütter

Staatsministerin im Bundeskanzleramt Böhmer fordert  zum Muttertag mehr Rentengerechtigkeit für Mütter

 

Berlin, 10. Mai 2012: „Die Entgeltlücke von 23 Prozent zwischen den Einkommen von Frauen und Männern setzt sich als Rentenlücke für Frauen fort. Nicht nur bei der Alterssicherung von Frauen besteht großer Nachholbedarf. Derzeit liegt der Gender Pension Gap in Deutschland bei 59,6 Prozent. Das heißt, in Deutschland beziehen Frauen im Durchschnitt um 59,6 Prozent geringere eigene Alterseinkommen als Männer. Die Gründe dafür liegen in den weiblichen Rentenbiografien“, erklärt Maria Böhmer, Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende der Frauen Union anlässlich des Muttertages.

Ältere Mütter waren in geringerem Umfang erwerbstätig als heute. Ihnen fehlten die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als ihre Kinder klein waren, gab es keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, kein Elterngeld, keine dreijährige Erziehungszeit mit Rückkehrgarantie, keine Hortbetreuung und keine Ganztagsschulen. In dieser Situation entschieden sich viele Mütter für eine längere berufliche Unterbrechungszeit zur Erziehung ihrer Kinder.

„Mit ihrer Entscheidung für Kinder haben diese älteren Mütter einen wesentlichen Beitrag für unsere umlagefinanzierte Rentenversicherung geleistet. Lebensleistung bedeutet nicht nur Erwerbsarbeit sondern auch Erziehung der Kinder. Mütter verdienen nicht nur am Muttertag Anerkennung für diese Leistung. Sie haben auch Gerechtigkeit in der Rente verdient“, betont Böhmer.

„Die Frauen Union der CDU fordert daher die Anrechnung von weiteren zwei Entgeltpunkten für künftige Rentnerinnen bzw. Rentner für Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder“, so die Bundestagsabgeordnete von Ludwigshafen / Frankenthal.
Das ist eine Zukunftsinvestition. Denn Altersarmut von Frauen kann so ursachengerecht und gezielt bekämpft werden. Die Abhängigkeit künftiger Rentnerinnen von staatlicher Unterstützung wird geringer.

Pressemitteilung als pdf.

Erster US-Präsident Barack Obama spricht sich für Homo-Ehe aus - YouTube

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Dienstag, 8. Mai 2012

Deutsche Bundesregierung: Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem gewählten Präsidenten der Französischen Republik, François Hollande, folgendes Glückwunschschreiben:




Bundeskanzlerin Angela Merkel sandte dem gewählten Präsidenten der Französischen Republik, François Hollande, folgendes Glückwunschschreiben:

Sehr geehrter Herr Hollande,

zu Ihrer Wahl zum Präsidenten der Französischen Republik übermittle ich Ihnen meine herzlichen Glückwünsche.

Sie treten Ihr verantwortungsvolles Amt in einer Zeit voller Herausforderungen an.

Ich bin mir dabei sicher, dass unsere Zusammenarbeit die traditionell gute und tiefe Freundschaft zwischen unseren Völkern mit Blick auf das 50. Jubiläum des Elysée-Vertrages weiter festigen und vertiefen wird.

Gleichzeitig ist es an uns, die notwendigen Entscheidungen für die Europäische Union und die Eurozone zu treffen, um unsere Gesellschaften auf die Zukunft vorzubereiten und ihren Wohlstand nachhaltig zu sichern und zu mehren.

Ich freue mich darauf, zusammen mit Ihnen den Weg in unserer gemeinsamen Verantwortung für Europa weiter fort zu schreiten und zum Wohle unserer Länder und Europas zu arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Angela Merkel


Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

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